Weise Worte 3 - Sonnenstrahlenblumen~ Fotografie~Gedichte~Zitate

Sonnenstrahlenblumen
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Weise Worte 3

Zum Überdenken


Ich wollte dich fragen...

ob du weinen kannst?
...ob du schreien kannst vor Lust
und ob du vor Freude manchmal quietscht?

Ich wollte dich fragen
ob du staunen kannst und ob dich manches
so sehr berührt und bewegt,
dass du sprachlos bist....

Ich wollte dich fragen ob du jemals einfach da warst,
in diesem einzigen Moment, den es gibt...
Hast du jemals einfach nur geatmet?
Hast du jemals einfach nur geliebt?

Ich wollte dich fragen...
ob du LEBENDIG bist...?
so feurig wie ein Vulkan...
so frei wie der Wind...
so sanft wie Sommerregentropfen...
so tief wie der Klang der Erde?

Ich wünsche Dir LEBENDIGKEIT... denn wir sind
gekommen um zu L(I)EBEN

Nina Konitzer



Was zerbrochen ist
Ich werde das,
was zerbrochen ist,
zerbrochen lassen.
Als Erinnerung an die Ruinen
in mir und um mich
und gegen den Zwang
des Ganzen und Heilen,
weil ich weiß,
dass auch das Zerbrochene
auf geheimnisvolle Weise
heil ist.
Manchmal gelingt es –
vielleicht nur sekundenlang –
mein Leben als Baum zu verstehen,
der wächst und wächst
und die Verbindung
von Wurzeln und Krone,
von Füßen und Herz erhält,
wie ein Heiligtum.

Ulrich Schaffer



Genau in diesem Moment gibt es jemanden,
für den du alles bist.
Und der mit Gedanken bei dir ist, wo immer das sein mag.
Da ist jemand, dem du wirklich etwas bedeutest,
jemand, der dich vermisst .
Jemand, der bei dir sein will und der hofft, das es dir gut geht.
Da ist jemand, der dir für alles dankbar ist.
Für irgendwem auf der Welt bist du ein Geschenk und er will
nichts lieber als dich in den Arm nehmen und dir
sagen wie unendlich lieb er dich hat.
Jemand wird jedes Mal durch dein wunderbares Lächeln verzaubert.
Da ist jemand, der immer für dich da sein möchte.
Jemand wünscht sich, das du immer verzeihst,
weil auch er dir immer verzeihen wird.
Da ist wer, der es nicht erwarten kann, dich zu sehen und der
sich wünscht das eure Liebe ewig hält.
Irgendwer ist richtig glücklich dich zu haben.
Da ist jemand, der lebt, weil es dich gibt
Irgendjemand glaubt an dich und vertraut dir.



Euer Freund ist die Erhörung eurer Bitten.

Er ist euer Acker, auf dem ihr mit Liebe sät und mit Dankbarkeit erntet. 
Und er ist euer Tisch und euer Platz am Fenster.
 Denn ihr kommt zu ihm mit eurem Hunger, und ihr sucht bei ihm den Frieden. 
Wenn euer Freund seine Meinung äußert, fürchtet ihr nicht das Nein in eurer Seele, noch versagt ihr ihm das Ja. 
Und wenn er schweigt, hört euer Herz nicht auf, seinem Herzen zu lauschen; 
Denn ohne Worte werden in der Freundschaft alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen geboren und geteilt, 
mit einer Freude, die keiner Bestätigung bedarf. 
Und trennt ihr euch von einem Freund, dann trauert ihr nicht; 
Denn was ihr an ihm am meisten liebt, könnte in seiner Abwesenheit klarer zu erkennen sein, 
so wie dem Kletterer der Berg von der Ebene aus deutlicher erscheint.
Und kein anderes Ziel soll die Freundschaft haben, als die Vertiefung des Geistes. 
Denn Liebe, die etwas anderes anstrebt als die Offenbarung ihres eigenen Geheimnisses, ist keine Liebe, sondern ein ausgeworfenes Netz--
und nur Wertloses verfängt sich darin. Und euer Bestes sei für euren Freund.
Wenn er die Ebbe eurer See erleben muss, lasst ihn auch deren Flut erleben.
Denn was ist euer Freund, dass ihr ihn aufsuchen dürftet, um Zeit totzuschlagen? 
Sucht ihn stets auf um Zeit zu erleben. Denn seine Aufgabe ist, eure Sehnsucht, nicht eure Leere zu füllen. 
Und die Süße eurer Freundschaft sei mit Lachen und geteilten Freuden gewürzt.
Denn im Tau kleiner Dinge findet das Herz seinen Morgen und seine Erquickung.

Khalil Gibran



DAS LOS DER FRAUEN

Geben wir unsere Kinder in die Kinderkrippe, sind wir Rabenmütter.
Bleiben wir zu Hause, verkommen wir hinter dem Kochtopf 
(oder sind zu faul zum Arbeiten).
Verwenden wir Make up, tragen wir Kriegsbemalung.
Verwenden wir keines, vernachlässigen wir unser Äußeres.
Verrichten wir anspruchslose Arbeit, haben wir keinen Ehrgeiz. Erfüllen
wir qualifizierte Aufgaben, sind wir mit unserem Beruf verheiratet.
Zeigen wir Gefühle, sind wir Heulsusen.
Beherrschen wir uns, sind wir Eisberge
Sind wir hilfsbereit, werden wir ausgenutzt.
Kümmern wir uns nur um unsere eigene Arbeit, sind wir unkollegial.
Sind wir sehr attraktiv, halten wir unsere Kollegen von der Arbeit ab.
Sind wir es nicht, gelten wir als unscheinbar.
Sind wir Powerfrauen, schimpft man uns Emanze.
Sind wir angepasst, fehlt uns der Pfeffer.
Sind wir intelligent, dürfen wir es nicht zeigen.
Sind wir es nicht, müssen wir wenigstens attraktiv sein.
Kommen wir mit Grippe in die Arbeit, stecken wir die anderen an. 
Bleiben wir zu Hause, legen wir uns wegen jeder Kleinigkeit ins Bett.
Tragen wir Mini, stören wir den Arbeitsfrieden (oder sind Schlampen).
Tragen wir Maxi, haben wir wohl Krampfadern (oder sind bieder).
Sind wir montags müde lästert man.
Sind wir taufrisch, lästert man auch.
Gehen wir gerne aus, sind wir Partygirls die saufen.
Bleiben wir daheim, gelten wir als Mauerblümchen.
Sind wir trinkfest, saufen wir alle Männer unter den Tisch. 
Trinken wir nichts, ist mit uns nichts anzufangen.
Leisten wir viel, verlieren wir unseren Charme.
Leisten wir wenig, verlieren wir die Stellung.
Wie wir es machen, machen wir es falsch -
oder
WIR KÖNNEN MACHEN WAS WIR WOLLEN
- UND DAS SOLLTEN WIR AUCH TUN



Wakan Tanka spricht zu mir

Nicht durch die menschlichen Gedanken,
festgehalten auf den Seiten eines Buches.
er schreibt nicht Worte, nicht Credo, nicht Dogma,
um mich zu binden an einen Klan.
Im Flug der Vögel auf ihrem Zug
in Ländern, unerreichbar meinem Auge.
In Bäumen, die wurzeln und gelassen aufwachsen zu ihrer ganzen Größe.
In Blumen, deren Blüten solch zarten Duft in sich bewahren,
und durch jedes Tier,
das seinen Sinn in sich begreift.
Im Aufsteigen der Sonne zur Morgendämmerung,
kündend von einem neuen Beginn,
in der Mondin, die Flut und Ebbe der Gezeiten in ihren Händen hält.
in Venus, Jupiter und Mars
und in den Sternen, die sein Gefolge sind.
In allem, was da atmet
und sich bewegt
und kriecht
und fliegt
und steht,
spricht Wakan Tanka zu mir.

(Kenneth Meadows - native American)



Unterbrich mich nicht, Herr ! Ich bete ...

"Vater unser, der Du bist im Himmel ..."
"Ja?"
"Unterbrich mich nicht! Ich bete!"
"Aber Du hast mich doch angesprochen!"
"Ich habe Dich angesprochen?
Äh ... nein, eigentlich nicht.
Das beten wir eben so: ‚Vater unser, der Du bist im Himmel' ..."
"Da! Schon wieder! Du rufst mich an, um ein Gespräch zu beginnen, oder?
Also, worum geht's?"
"Geheiligt werde Dein Name ..."
"Meinst Du das ernst?"
"Was soll ich ernst meinen?"
"Ob Du meinen Namen wirklich heiligen willst.
Was bedeutet das denn?"
"Es bedeutet ... es bedeutet ... meine Güte, ich weiß nicht, was das bedeutet.
Woher soll ich das wissen!?"
"Es heißt, dass Du mich ehren willst,
dass ich Dir einzigartig wichtig bin,
dass Dir mein Name wichtig ist."
"Aha. Hm. Ja, das verstehe ich.
Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, im Himmel also auch auf Erden ..."
"Tust Du was dafür?"
"Dass Dein Wille geschieht? Natürlich!
Ich gehe regelmäßig in den Gottesdienst,
ich zahle Kirchensteuer und Missionsopfer."
"Ich will mehr:
Ich will, dass Dein Leben in Ordnung kommt,
dass Deine Angewohnheiten,
mit denen Du anderen auf die Nerven gehst, verschwinden;
dass Du von anderen her und für andere denken lernst;
dass alle Menschen geholfen werde
und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen,
auch Dein Vermieter und Dein Chef.
Ich will, dass Kranke geheilt, Hungernde gespeist,
Trauernde getröstet und Gefangene befreit werden;
denn alles, was Du diesen Leuten tust, tust Du doch für mich."
"Warum hältst Du das ausgerechnet mir vor?!
Was meinst Du, wie viele stinkreiche Heuchler in den Kirchen sitzen.
Schau die doch an!"
"Entschuldige ...
Ich dachte, Du betest wirklich darum,
dass mein Herrschaftsbereich kommt und mein Wille geschieht.
Das fängt nämlich ganz persönlich bei dem an, der darum bittet.
Erst, wenn Du dasselbe willst, wie ich,
kannst Du ein Botschafter meines Reiches sein."
"Das leuchtet mir ein. Kann ich jetzt mal weiterbeten?
... Unser tägliches Brot gib uns heute ..."
"Du hast Übergewicht, Mann!
Deine Bitte beinhaltet die Verpflichtung, etwas dafür zu tun,
dass die Millionen Hungernden dieser Welt ihr tägliches Brot bekommen."
"Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern ..."
"Und Heinz?"
"Heinz? Jetzt fang auch noch von dem an!
Du weißt doch, dass er mich öffentlich blamiert,
dass er mir jedes Mal dermaßen arrogant gegenübertritt,
dass ich schon wütend bin, bevor er seine herablassenden Bemerkungen äußert!
Und das weiß er auch!
Er nimmt mich als Mitarbeiter nicht ernst,
tanzt mir nur auf dem Kopf herum, dieser Typ hat ..."
"Ich weiß. Und Dein Gebet?"
"Ich meinte es nicht so."
"Dann bist Du wenigstens ehrlich.
Macht Dir das eigentlich Spaß,
mit so viel Bitterkeit und Abneigung im Bauch herumzulaufen?"
"Es macht mich krank."
"Ich will Dich heilen. Vergib Heinz, und ich vergebe Dir.
Dann ist Arroganz und Hass Heinz Sünde und nicht Deine.
Vielleicht verlierst Du Geld; ganz sicher verlierst Du ein Stück Image,
aber es wird Dir Frieden ins Herz bringen."
"Hmm. Ich weiß nicht, ob ich mich dazu überwinden kann."
"Ich helfe Dir dabei."
"Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen ..."
"Nichts lieber als das!
Meide bitte Personen und Situationen, durch die Du versucht wirst."
"Wie meinst Du das?"
"Du kennst doch Deine schwachen Punkte:
Unverbindlichkeit, Finanzverhalten, Sexualität, Aggression, Erziehung.
Gib dem Versucher keine Chance."
"Das ist das schwierigste Vaterunser, das ich je gebetet habe.
Aber es hat zum ersten Mal etwas mit dem alltäglichen Leben zu tun."
"Schön! Wir kommen vorwärts. Bete ruhig zu Ende."
"Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen."
"Weißt Du, was ich herrlich finde?
Wenn Menschen wie Du anfangen, mich ernst zu nehmen, echt zu beten,
mir nachzufolgen und dann das tun, was mein Wille ist;
wenn sie merken, dass ihr Wirken für das Kommen meines Reiches
sie letztlich selber glücklich macht."

Clyd Horning



Schöpfer zur Schöpfung

Ich schuf dich voll Liebe und bin stets in Dir.
Ich schuf dich genau nach dem Ebenbild von mir.
Ich gab dir die Allkraft, die Macht und das Leben
und hab nie gefragt, was willst Du dafür geben.
Ich bin stets in dir, musst nur auf mich hören,
und die göttliche Ordnung auf keinen Fall stören.
Du brauchst Dich nicht mühen und Dich nicht beklagen,
musst nur die Allweisheit stets in dir befragen.
Sie gibt Dir die Antwort, musst ihr nur vertrauen
und ganz, ganz fest an Dein Inneres glauben.
Und wenn Du ergötzt Dich an Blume und Tier,
da kannst Du sehen, ich bin auch hier.
Ich bin im Mensch, im Tier und Gestein
und sage doch niemals, alles ist mein.
Ich bin im Christen, im Guru, im Mohammedaner,
bin im Chinesen und im Sizilianer.
Ich bin im Helden und auch im Versager,
bin in Freiheit und auch im Lager.
Sieh nicht nur die Masken, schau innen hinein,
im Innern, da siehst du den göttlichen Schein.
Such' keinen Gewinn, Du hast ihn in Dir,
gib gern Deine Hilfe, verlang' nichts dafür.
Sei frei von der Sucht nach Ansehen und Macht,
es ist nur Dein Ego, das darüber lacht.
Sei stets erhaben über Reichtum und Geld,
freu Dich ganz einfach über die Schönheit der Welt.
Ehre und denke und geh' still in Dich,
lebe die Wahrheit und liebe mich.
Wir sind stets Einheit und glaube mir,
Du bist auch Schöpfer, Schöpfer in mir!

Veronika Fink



O Herr, du weißt besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde.
Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.
Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.
Lehre mich, nachdenklich und hilfreich (aber nicht diktatorisch) zu sein.
Bei meiner ungeheuren Ansammlung von Weisheit, erscheint es mir jammerschade, sie nicht weiterzugeben, 
aber du verstehst, o Herr, dass ich mir noch ein paar Freunde erhalten möchte.
Bewahre mich vor der Aufstellung endlosen Einzelheiten und verleihe mir Schwingen, zum springenden Punkt zu gelangen.
Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden.
Sie nehmen zu - und die Lust, sie zu beschreiben wächst von Jahr zu Jahr.
Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir Krankheitsschilderungen anderer mit Freude anzuhören,
aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen. Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.
Erhalte mich so liebenswert wie möglich.
Ich möchte kein Heiliger sein - mit ihnen lebet es sich so schwer - aber ein alter Griesgram ist das Krönungswerk des Teufels.
Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken und verleihe mir, o Herr, die schönste Gabe, sie auch zu erwähnen

Theresa von Avila (1515-1582)



Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt-
Jugend ist ein Geisteszustand.
Sie ist Schwung des Willens,
Regsamkeit der Phantasie,
Stärke der Gefühle,
Sieg des Mutes über Feigheit.
Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.
Niemand wird alt,
weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat.
Man wird nur alt,
wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt.
Mit den Jahren runzelt die Haut,
mit dem Verzicht auf Begeisterung,
aber runzelt die Seele.
Du bist so jung wie deine Zuversicht,
so alt wie deine Zweifel.
So jung wie dein Selbstvertrauen,
so alt wie deine Furcht.
So jung wie deine Hoffnung,
so alt wie deine Verzagtheit.
Solange die Botschaften der Schönheit, Freude,
Kühnheit und Größe dein Herz erreichen,
solange bist du jung.

Albert Schweitzer (1875-1965)



Die Leute sind unvernünftig, unlogisch und selbstbezogen.
Liebe sie trotzdem!
Wenn du Gutes tust, werden sie dir egoistische
Motive und Hintergedanken vorwerfen.
Tue trotzdem Gutes!
Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde
und echte Feinde.
Sei trotzdem erfolgreich!
Das Gute, das du tust, wird morgen vergessen sein.
Tue trotzdem Gutes!
Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar.
Sei trotzdem ehrlich und offen!
Was du in jahrelanger Arbeit aufgebaut hast,
kann über Nacht zerstört werden.
Baue trotzdem!
Deine Hilfe wird gebraucht,
aber die Leute greifen dich vielleicht an, wenn du ihnen hilfst.
Hilf ihnen trotzdem!
Gib der Welt dein Bestes, und sie schlagen dir die Zähne ein.
Gib der Welt trotzdem dein Bestes!

Mutter Teresa



Wie hast du das eigentlich hingekriegt?

Heute leben über sechs Milliarden Menschen auf diesem Planeten.
Und alle sind verschieden.
Keinen Menschen gibt’s doppelt.
Manche ähneln sich.
Aber selbst bei Zwillingen gibt es Unterschiede.
Ich kapier das nicht.
Wir haben alle zwei Augen, zwei Ohren, eine Nase, einen Mund.
Wie konntest du daraus sechs Milliarden
verschiedene Gesichter machen?
Offenbar hast du dir mit jedem einzelnen viel Mühe gemacht.
Hast nicht einen Prototypen geschaffen und den Rest geklont.
Du hast nur Originale angefertigt.
Jedes mit einzigartigem Aussehen und einzigartigen Fähigkeiten!
Jedes meiner Kinder, ist somit auch einzigartig und kein Abklatsch von meinem Mann und mir.
Jedes ist eine eigene Persönlichkeit.
Echt unglaublich!



1. Spiegel-Gesetz
Alles was mich am anderen stört, ärgert, aufregt oder in Wut geraten lässt, 
und ich es anders haben will, habe ich selbst in mir.

2. Spiegel-Gesetz
Alles, was ich am anderen kritisiere oder sogar bekämpfe und verändern will, kritisiere,
 bekämpfe oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir und hätte es gerne anders.

3. Spiegel-Gesetz
Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will, und ich mich deswegen verletzt fühle, 
so betrifft es mich - ist dies in mir noch nicht erlöst, meine gegenwärtige Persönlichkeit fühlt sich beleidigt - der Egoismus ist noch stark.

4. Spiegel-Gesetz
Alles, was der andere an mir kritisiert und mir vorwirft oder anders haben will und bekämpft, 
und mich dies nicht berührt, so sind es seine eigenen Bilder, sein eigener Charakter, 
seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.

5. Spiegel-Gesetz
Alles, was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, bin ich selbst, 
habe ich selbst in mir und liebe dies im anderen. Ich erkenne mich selbst in anderen - in diesen Angelegenheiten sind wir eins.



Anrufer:
Hi, ich hab hier ein neues Programm, das würde ich gern auf meinem persönlichen System installieren. 
Es heißt LIEBE. Was soll ich denn da als erstes machen?

Hotline:
Auf Ihrer Festplatte gibt es eine Partition, die heißt HERZ. Haben Sie die?

Anrufer:
Ach so, das ist der Trick! Ich hab’s immer auf der Hauptpartition KOPF versucht. 
Na gut, ich probier das mal -- Mist, HERZ ist aber ziemlich voll!

Hotline:
Machen Sie mal den Tast-Manager auf und gucken unter "Prozesse". Was läuft denn da so?

Anrufer:
Oh je, Alte-Verletzungen.exe, Groll.com, Geiz.com, Ablehnung.exe und lauter so Zeug. 
Vor allem Hass.exe – boah, das krallt sich fast den ganzen Speicher!

Hotline:
Kein Problem. LIEBE wird vieles davon automatisch aus Ihrem Betriebssystem raus hauen. 
Manches bleibt zwar im Hintergrund aktiv, wird aber keine anderen Programme mehr stören. 
Alte-Verletzungen.exe und Geiz.com müssen Sie aber vor der Installation selber vollständig löschen.

Anrufer:
Nein! Das ist ein ganz wichtiges gutes altes Stück! 
Das hat mich Jahrzehnte gekostet, all die Komponenten dafür zu sammeln! Muss das wirklich raus?

Hotline:
Ja, das ist unumgänglich. Gehen Sie ins Startmenü und suchen Sie Zubehör/Verzeihung. 
Das lassen Sie so oft laufen, bis Geiz.com und die Alten-Verletzungen vollständig raus sind.

Anrufer:
Na gut, wenn’s sein muss. LIEBE ist mir einfach so sehr empfohlen worden, das Ding will ich unbedingt hier laufen haben! So, geschafft ... He! 
Da steht jetzt: "ERROR 490 – Programm läuft nicht auf internen Komponenten".
Was soll denn das?

Hotline:
Nichts Schlimmes, ist ein altbekanntes Problem. Es bedeutet, 
dass LIEBE für externe HERZEN konfiguriert ist, aber auf Ihrem eigenen ist es noch nicht gelaufen. 
Das ist eine von diesen ganz komplizierten Sachen. Ich sag’s mal
so: Sie müssen zunächst Ihr eigenes Gerät lieben, bevor es andere lieben kann.

Anrufer:
Hä?

Hotline:
Können Sie den Ordner Selbstakzeptanz finden?

Anrufer:
Ja, hab ich.

Hotline:
Wunderbar. Klicken Sie auf die folgenden Dateien und kopieren Sie die in den Ordner MEINHERZ, und zwar: 
Selbstvergebung.doc, Selbstschätzung.doc und Güte.txt. Außerdem bitte Selbstbeurteilung.exe aus allen Ordnern löschen und dann den Papierkorb leeren, 
sonst kommen die immer wieder zurück.

Anrufer:
LIEBE installiert sich jetzt ganz von selbst. Ist das gut so?

Hotline:
Ja, so gehört das. Nun sollte eine Nachricht auftauchen, dass sich LIEBE immer wieder neu lädt, 
so lange Ihre Herz-Festplatte läuft. Sehen Sie diese Nachricht?
Anrufer:
Sehe ich. Ist die Installation nun abgeschlossen?

Hotline:
Ja, aber denken Sie dran, dass Sie bis jetzt nur die Basisversion installiert haben. 
Sie müssen sich nun mit anderen HERZEN vernetzen, damit Sie an die Upgrades rankommen.

Anrufer:
Ok. Klasse! Mein HERZ lädt gerade eine wunderschöne Melodie. Auf meinem Bildschirm läuft Lächeln. mpg. 
Wärme.exe, Friede.exe, Zufriedenheit.doc und lauter so Sachen breiten sich gerade im Speicher aus. Fühlt sich gut an!

Hotline
Fein. Damit ist LIEBE installiert und läuft. Von diesem Punkt an sollten Sie gut alleine weiterkommen.

Anrufer:
Jetzt brauchen Sie sicher meine Kontonummer wegen der Abbuchung.

Hotline (lacht):
Nein, LIEBE ist Freeware. Geben Sie das Programm bitte an jeden weiter, den Sie treffen, mit allen Komponenten. 
Die Leute werden es dann ihrerseits weiterverbreiten, und ich wette, d
ass Sie dann von denen eine Menge ganz feiner neuer Module zurückbekommen.

Anrufer:
Vielen Dank für Ihre Hilfe.

(Autor unbekannt)



Achte gut auf diesen Tag,
denn er ist das Leben -
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf
liegt alle Wirklichkeit
und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens,
die Herrlichkeit der Kraft.

Denn das Gestern
ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch - recht gelebt -
macht jedes Gestern
zu einem Traum voller Glück
und das Morgen
zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf diesen Tag.



ICH SEGNE DAS JETZT

Große Göttliche Gegenwart
des Lebens, der Liebe, Weisheit und Kraft,
nimm meinen Dank an,
für dieses einzigartige Leben,
das Du teilst mit mir seit Anbeginn
und mir aufs Neue schenkst mit jedem Tag,
für diesen starken, gesunden, lebendigen, liebenden
vertrauenden, freudig sich entfaltenden,
vollkommenen Körper
wie Geist und Herz und Seele.
Ich danke jetzt
für all die Segnungen und Geschenke,
die in mein Leben fließen -
für diesen Tag, für diesen Ort, für die Geborgenheit,
für die Herausforderungen,
das Lernen und das Weitergeben,
für das Teilen und die Harmonie in der Begegnung
mit allen Wesen,
die in meinen Lebensstrom geführt werden,
für die Fülle und das Willkommen des Universums -
wie außen, so in mir,
für die Menschen in meinem Leben,
die Pflanzen und die Tiere,
die Steine und die Elemente,
die Jahreszeiten, den Wechsel,
für Himmel und Monde und Sonnen
und das Unbegreifliche.
Und ich danke
für das Licht, das Bewusstsein, die Schönheit
und das Staunen,
für alle Liebe, Gnade, Klarheit, Weisheit und - Humor,
für die Zeichen und für die Helfer in dieser
wie in der geistigen Welt,
für die Situationen und Entwicklungen,
die mich bewusst atmen, fühlen, fließen
und wachsen lassen,
für das Reisen in Zeit und Raum,
die Weite und das Ankommen,
für Freude und Glückseligkeit
und den Ausdruck meines wahren Wesens,
für das Nicht-Urteilen, das Loslassen, die Leere
und den Neubeginn.

Alles ist möglich.
Alles ist vorhanden.
Alles kommt zurück.
Alles wird geteilt.
Hier und jetzt. Ich segne das Jetzt.
Ich vertraue.
Ich erwarte das Beste.

(Gebet einer Schamanin)



Wir stricken unser Leben.
Manche wählen ein kompliziertes Muster,
andere ein schlichtes.
Es ist ein buntes Maschenwerk
oder ein Stück in tristen Farben.

Nicht immer können wir
die Farbe selber wählen;
und auch die Qualität der Wolle wechselt.
Mal weiß und wolkenflauschig.
mal kratzig und hart.

Die einen stricken liebevoll und sorgsam,
andere mühevoll und ungern.
Und so manchmal schmeißt einer
das Strickzeug in die Ecke.

Und öfters lässt Du eine Masche fallen,
oder sie fällt ohne dein Zutun.
Du hast die Nadeln in der Hand!
Du kannst das Muster wechseln,
die Technik oder das Werkzeug.

Nur aufribbeln
kannst du nicht
ein klitzekleines Stück!!
Lerne dich in Menschen fügen,
nimm sie immer wie sie sind.
Hast auch manche du zu rügen,
denk´ es ist ein Menschenkind.



Wo du geliebt wirst

Wo du geliebt wirst,
kannst du getrost alle Masken ablegen,
darfst du dich frei und ganz offen bewegen.
Wo du geliebt wirst,
zählst du nicht nur als Artist,
wo du geliebt wirst,
darfst du so sein, wie du bist.
Wo du geliebt wirst,
musst du nicht immer nur lachen,
darfst du es wagen, auch traurig zu sein.
Wo du geliebt wirst,
darfst du auch Fehler machen
und du bist trotzdem nicht hässlich und klein.
Wo du geliebt wirst,
darfst du auch Schwächen zeigen
oder den fehlenden Mut,
brauchst du die Ängste nicht zu verschweigen,
wie das der Furchtsame tut.
Wo du geliebt wirst,
darfst du auch Sehnsüchte haben,
manchmal ein Träumender sein,
und für Versäumnisse, fehlende Gaben
räumt man dir mildernde Umstände ein.
Wo du geliebt wirst,
brauchst du nicht ständig zu fragen
nach dem vermeintlichen Preis.
Du wirst von der Liebe getragen,
wenn auch unmerklich und leis.

Elli Michler



Das Lied in meiner Seele

Wenn ich fröhlich bin, dann sing ich ein Lied
und wenn ich traurig bin, dann mach ich Musik.
So still und sanft tönt dann ihr Klang
und trägt mich fort in ein andres Land, wo ich träumen kann.
Dann geh ich den Strand entlang,
sehe den beginnenden Sonnenuntergang
der Wind säuselt sanft, ich atme Meeresluft,
kein Lärm den ich hör und spür,
auch keinen Schmerz der mich quält.
Die Musik begleitet mich den Weg entlang,
besänftigt mein Gemüt mit ihrem Zauberklang.
Sie dringt ganz tief in mich hinein,
soll im Bittren süßer Labsal sein.

(Karin Casaulta)



Säe einen Gedanken, erntest du eine Tat;
säe eine Tat, erntest du eine Neigung:

säe eine Neigung, erntest du eine Gewohnheit;
säe eine Gewohnheit, erntest du einen Charakter;

säe einen Charakter, erntest du ein Schicksal:
demnach liegt das Schicksal in deinen Händen.

( uralte indische Weisheit )



Liebet einander, doch macht die Liebe nicht zur Fessel ...

Und wieder wurde das Wort ergriffen und gefragt:
"Und wie ist es um die Ehe Meister?"

Und er antwortete also:

Vereint seid ihr geboren, und vereint sollt ihr bleiben immerdar. 
Ihr bleibt vereint, wenn die weißen Flügel des Todes eure Tage scheiden.
Wahrlich, ihr bleibt vereint selbst im Schweigen von Gottes Gedenken. 
Doch lasset Raum zwischen eurem Beieinandersein. Und lasset Wind und Himmel tanzen zwischen euch. 
Liebet einander, doch macht die Liebe nicht zur Fessel:
Schaffet eher daraus ein webendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen. 
Füllet einander den Kelch, doch trinket nicht aus einem Kelche. 
Gebet einander von eurem Brote, doch esset nicht vom gleichen Laibe.
Singet und tanzet zusammen und seid fröhlich, doch lasset jeden von euch allein sein.
Gleich wie die Saiten einer Laute allein sind, erbeben sie auch von derselben Musik.
Gebet einander eure Herzen, doch nicht in des anderen Verwahr. 
Denn nur die Hand des Lebens vermag eure Herzen zu fassen. 
Und stehet beieinander, doch nicht zu nahe beieinander: Denn die Säulen des Tempels stehen einzeln. 
Und Eichbaum und Zypresse wachsen nicht im gegenseitigen Schatten.

( Kahlil Gibran, der Prophet)



NOCH GESCHWIND LEBEN

Noch geschwind
ein paar sehnsüchtige Blicke
zum Himmel werfen
und der Unendlichkeit
tief in die Regenbogenaugen schauen.
Noch schnell
das Feuer der Hoffnung entzünden
und alle Zweifel und Ängste verbrennen.
Noch geschwind
die Quellen der Missverständnisse
trockenlegen und Wasser
auf die Mühlen des Verstehens leiten.
Noch schnell
alles Überflüssige zum Teufel jagen
und eine Herde Zärtlichkeit
abfangen zwischen Herz und Hirn.
Noch geschwind
dem Leben ins Genick springen
mit aller Kraft
und die Liebe
unter dem Teppich der Alltäglichkeit
hervorholen.

Noch geschwind leben,
bevor uns die Dunkelheit
ihren dicken Mantel zuwirft.

Ernst Ferstl



Wenn dir jemand erzählt,
dass die Seele mit dem Körper vergeht,
und dass das, was einmal tot ist,
niemals wiederkommt,
so sage ihm:
"Die Blume geht zugrunde,
aber der Same bleibt zurück,
und liegt vor uns,
geheimnisvoll,
wie die Ewigkeit des Lebens.



AUGEN die tiefer sehen, als der Horizont weit ist...
Ein Gehör so fein....das es hinter dem Lachen...
das nahen der Tränen wahr nimmt...
Ein Herz so groß, das alle die frieren,
sich wärmen können...
Hände die halten, statt klammern
aufrichten, statt richten
heilen, statt unheil sind
ein Gemüt, dem eines Kindes gleich
wo Naivität, Freude, Sorglosigkeit, Urvertrauen,
Ehrlichkeit, Zuhause sind Demut...
weil unscheinbares Schätze sein können...
Eine Sprache, die verbindet... statt trennt
die motiviert und stärkt...
statt hemmt und bremst...
die versteht... statt verurteilt
und ein Lachen, das alles Leid ins Gegenteil
und dunkles in helles verkehrt...
ES IST EINFACH EIN MENSCH ZU SEIN
Nichts stimuliert die persönliche Entwicklung
stärker als eine konstruktive
Liebesbeziehung.
Nichts schränkt die persönliche Entwicklung stärker
als eine konstruktive Liebesbeziehung.
Nichts schränkt die persönliche Entwicklung
stärker ein und nichts verunsichert sie stärker
als eine destruktive Liebesbeziehung.
Der Mensch benötigt andere Menschen,
allen voran den Liebespartner zur Entfaltung
seines persönlichen Potentials.
Eines Tages, wenn wir Winde, Wellen, Gezeiten
und die Schwerkraft beherrschen,
werden wir die Energie der Liebe nutzen.
Dann wird die Menschheit zum zweiten Mal
in der Weltgeschichte das Feuer entdecken.

aus dem kanadischer Pavillon Expo 2000

 
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