Motivation 4 - Sonnenstrahlenblumen~ Fotografie~Gedichte~Zitate

Sonnenstrahlenblumen
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Motivation 4

Motivation


Die 10 Gebote der Selbstliebe 

1. Verzichte ab sofort auf jede Form von Kritik 
Kritik ändert niemals etwas. Verzichte darauf, dich selbst zu kritisieren. Akzeptiere dich so, wie du bist. 
Alle Menschen verändern sich kontinuierlich. Wenn du dich kritisierst, veränderst du dich auf negative Weise. 
Wenn du dich lobst und wertschätzt, sind die Veränderungen positiv.

2. Höre auf, dir ständig selbst Angst einzujagen 
Terrorisiere dich nicht länger mit deinen Gedanken. So zu leben ist schrecklich. 
Wähle ein inneres Bild aus, das angenehm für dich ist und wenn du dich bei Angst machenden Gedanken ertapsst, 
schalte sofort auf diesen angenehmen Gedanken um.

3. Sei sanft, freundlich und geduldig 
Gehe sanft mit dir um. Sei geduldig mit dir, während du diese neue Art zu denken lernst. 
Behandle dich als eine Person, die du aufrichtig liebst.

4. Sei nett zu deinem Verstand 
Selbsthass bedeutet lediglich, daß du deine eigenen Gedanken hasst. Hasse dich nicht dafür, 
daß du bestimmte Gedanken hast. Ändere dein Denken auf sanfte, mitfühlende Weise.

5. Eigenlob ist gesund 
Kritik zieht uns runter. Lob baut uns auf. Lobe dich, sooft du kannst. 
Sage dir immer wieder, wie gut du deine Sache machst.

6. Hilf dir selbst und lass dir helfen 
Öffne dich für alle inneren und äußeren Hilfsquellen. Vertraue dich deinen Freunden an, 
und wenn du es allein nicht schaffst, lass dir von ihnen helfen. 
Um Hilfe zu bitten, wenn man sie benötigt, ist ein Zeichen von Stärke.

7. Gehe liebevoll mit den negativen Seiten deines momentanen Lebens um 
Mach dir bewußt, daß du dir deine Probleme erschaffen hast, um bestimmte Bedürfnisse zu befriedigen.
 Jetzt beginnst du damit, neue positive Wege zur Befriedigung dieser Bedürfnisse zu entdecken.
 Löse dich also liebevoll von den alten negativen Mustern.

8. Sorge gut für deinen Körper
Informiere dich über gesunde Ernährung. Welche Nahrung benötigt dein Körper, 
um energiegeladen und vital zu sein? 
Informiere dich über Fitneß. 
Welche Formen körperlicher Bewegung machen dir besonders Freude? 
Dein Körper ist dein Tempel, in dem du lebst. Behandle ihn mit Achtung und Dankbarkeit.

9. Mache Spiegelarbeit 
Schau dir oft in die Augen. 
Du solltest deine Person und deinen Körper immer mehr lieben und diese Liebe zum Ausdruck bringen. 
Vergib dir alle deine Fehler, während du in den Spiegel schaust.
 Sprich beim Blick in den Spiegel mit deinen Eltern. 
Vergib auch ihnen. 
Sage mindestens einmal täglich zu deinem Spiegelbild: "Ich liebe dich. Ich liebe dich wirklich sehr"

10. Liebe dich selbst 
Warte damit nicht, bis du gesund oder schlank bist, einen neuen Job oder eine neue Liebe gefunden hast. 
Beginne jetzt - und mache es, so gut du kannst.

Quelle: Louise L. Hay: Du selbst bist die Antwort



Man mag schöne Momente auf einem Foto festhalten können,
aber speichern tun wir sie in unseren Herzen.



Von der Ehe

Ihr bleibt vereint, wenn die weißen Flügel des Todes eure Tage scheiden.
Wahrlich, ihr bleibt vereint selbst im Schweigen von Gottes Gedenken.
Doch lasset Raum zwischen eurem Beieinandersein,
Und lasset Wind und Himmel tanzen zwischen euch.
Liebet einander, doch macht die Liebe nicht zur Fessel:
Schaffet eher daraus ein webendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen.
Füllet einander den Kelch, doch trinket nicht aus einem Kelche.
Gebt einander von eurem Brote, doch esset nicht vom gleichen Laibe.
Singet und tanzet zusammen und seid fröhlich, doch lasset jeden von euch allein sein.
Gleich wie die Saiten einer Laute allein sind, erbeben sie auch von derselben Musik.
Gebet einander eure Herzen, doch nicht in des andern Verwahr.
Denn nur die Hand des Lebens vermag eure Herzen zu fassen.
Und stehet beieinander, doch nicht zu nahe beieinander:
Denn die Säulen des Tempels stehen einzeln,
und Eichbaum und Zypresse wachsen nicht im
gegenseitigen Schatten.

Khalil Gibran



Kommen und Gehen

Alles im Leben ist ein Kommen und Gehen:
Geburt und Tod,
Frühling und Herbst,
Tag und Nacht.

Wir Menschen aber hängen unser Herz so gern an Dinge
und wollen sie festhalten:
schöne Augenblicke,
Liebe,
unsere Kinder,
den Partner.

Aber was wäre der Tag ohne die Nacht,
der Frühling ohne den Herbst?
Ich möchte die Sonnenauf- und -untergänge nicht missen,
nicht das Aufbrechen neuen Lebens im Frühling.

Loslassen,
die Dinge kommen und gehen lassen,
begrüßen und Abschied nehmen,
am Tag leben und genießen,
in der Nacht ruhen,
anstatt am Tag von der Nacht zu träumen
und in der Nacht den Tag herbeizusehnen.

Nichts bleibt wie es ist
und doch ist nichts verloren.
Was ich erlebe, bewußt wahrnehme,
bleibt meiner Erinnerung erhalten.
Alles was ich tue oder nicht tue
verändert den Lauf der Dinge.

Bist du glücklich,
genieße es, aber versuche nicht, das Glück festzuhalten!
Bist du traurig, verzweifelt,
nimm deinen Schmerz wahr - er ist Teil des Lebens und wird vergehen
und dich weiterbringen!

© Beate Prager 



Lassen wir Altes hinter uns und gehen wir Neuem entgegen!

Lassen wir auch Liebgewonnenes los; es soll eine Chance für einen Neubeginn sein!
Der Ist-Zustand kann sich nicht verändern, wenn wir ihn festhalten!
Wir müssen loslassen zum ändern; das heißt, um zum Soll-Zustand zu kommen.
Jede Änderung muß bei mir selbst beginnen!
Sage ich Ja zum Fluß des Lebens? Der Energie?
Wenn wir alles festhalten, halten wir Energie zurück.
Was wir festhalten, kann sich nicht bewegen.
Was sich nicht mehr bewegen kann, stirbt ab.
Um loslassen zu können, braucht es Vertrauen, Vertrauen in das Leben.
Halten wir uns und andere nicht fest!
Festhalten ist immer ein Zeichen mangelnden Vertrauens ins Leben.
Vielfach ist es Angst vor Neuem, Unbekanntem.
Hier kommt wieder das Vertrauen ins Spiel.
Vertrauen wir uns dem Neuen an!
Haben wir den Mut, ja zu sagen zum Neuen!
Versuchen wir jetzt, das Alte loszulassen und zum Neuen weiterzugehen!

© Phil Bosmans



Die Angst "Ich genüge nicht" hindert uns zu wagen.
Der Filter "Ich weiß es schon" hindert uns zu sehen.
Die Vermutung "Du willst ja nicht" behindert uns zu bitten.
Die Floskel "Das war schon immer so" hindert uns zu hören.
Das Vorurteil "So bist du eben" hindert uns, aufs neue zu beginnen.
Die Überzeugung "Das geht doch nicht" hindert uns zu experimentieren.
Die Sehnsucht, der Mut zu werden, was sein kann, fordert uns auf, trotz allem. 

Renate Windisch



Der erste Friede, der wichtigste,

er ist der, welcher in die Seelen der Menschen einzieht,
wenn sie ihre Verwandtschaft,
ihr Eins-sein mit dem Universum begreifen
und inne werden,
dass im Mittelpunkt der Welt das große Geheimnis wohnt,
und dass diese Mitte tatsächlich überall ist.
Sie ist in jedem von uns.
Dies ist der wirkliche Friede,
alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon.

Der zweite Friede ist der,
welcher zwischen Einzelnen geschlossen wird.

Und der dritte ist der zwischen Völkern.

Doch vor allem sollt ihr verstehen,
dass es nie Frieden geben kann,
solange nicht der erste Friede vorhanden ist,
welcher, wie ich schon so oft sagte,
innerhalb der Menschenseelen wohnt

Hehaká Sapa von den Ogallal-Sioux



"Niemals gab es je zuvor
eine Person wie dich.
In diesem Moment gibt es niemanden
auf der ganzen Welt,
der so ist, wie du
und niemals wieder
wird es irgendjemanden
wie dich geben.
Sieh’ nur einmal, wie viel Ehre
dir die Existenz erwiesen hat.
Du bist ein Meisterstück –
nicht zu wiederholen, unvergleichlich, völlig einzigartig.
Selbst ein total versteinertes Herz,
ein Herz, so hart wie Stein,
muss in Dankbarkeit zu schmelzen beginnen.
Tränen beginnen zu fließen,
Tränen vor Glück und Freude,
Tränen, die lachen."

Osho



Unser Leben hält gute und schlechte
Erfahrungen für uns bereit.

Gute Erfahrungen sind die Sprungbretter.
Sie zeigen uns die Leichtigkeit des Lebens
und bringen uns schnell voran.

Schlechte Erfahrungen sind die Stolpersteine.
Mühsam müssen wir sie aus dem Weg räumen,
fallen dabei oft hin und manchmal sind wir bei
dieser Arbeit so erschöpft, dass wir Freunde
um Hilfe bitten müssen.

Schlechte Erfahrungen zeigen uns die Schwere
des Lebens. Sie bringen uns nur langsam voran.

Wenn wir uns aber entschließen nicht
aufzugeben, stärkt das Beseitigen der Steine
unseren Körper und die nachfolgenden, harten
Phasen werden nicht mehr so schwer zu
bewältigen sein.

Schlechte Erfahrungen stärken uns.

Ein Mensch, der immer nur gute Erfahrungen sammelt,
wird mit der Zeit immer schwächer und verzweifelt
dann irgendwann schon bei den kleinsten Problemen.

Peter Pratsch




Eines Tages machte sich ein Mann auf, die Liebe zu befragen wer sie wirklich sei. 
Er traf sie, auf einem Hügel. Sie saß auf einer Schaukel, und lies sich die Sonne ins Gesicht scheinen.
"Gut, dass ich dich hier treffe, du bist also die Liebe, richtig? "
Die Liebe blinzelte dem Mann entgegen
"Stimmt, das bin ich! "
"Und sie sagen du brauchst nichts um zu SEIN?"
" Auch das ist wahr! "lachte die Liebe.
"Kann ich dir gar nichts geben?
" "Nein, danke ich habe alles! "
"Gibt es wirklich nichts was ich dir geben könnte, damit ich deiner würdig bin?" wollte der Mann wissen.
"Nein, nichts, du bist meiner immer würdig.
" Einfach so?"
"Ja, einfach so." lachte die Liebe nochmals.
"Ja, und deshalb kannst du jeden einfach so lieben?"
"Ja, das tue ich ja auch. "
Leicht gestresst erwiderte der Mann
"und deshalb liebst du mich?"
"Ja ich liebe dich? "
"Ja, aber dann bin ich ja in deinen Augen gar nichts Besonderes für dich, wenn du jeden so liebst."
" Warum glaubst du musst du etwas besonderes sein, um geliebt zu werden?" 
"Na weil man doch wohl einen Grund braucht jemanden zu lieben."
"Nein, braucht es nicht, die Liebe liebt einfach."
"Nein, so ist das doch keine echte Liebe", stieß der Mann hervor.
"Ich will das mich jemanden so liebt wie keinen anderen.
" Die Liebe holte noch mal fröhlich Schwung auf ihrer Schaukel und rief dem Mann entgegen
"Nun, mit Wollen hat Lieben schon mal nichts zu tun, mit SEIN hat es zu tun.
Du bist es nur so sehr gewohnt, so zu denken, dass es einen Grund braucht um geliebt zu werden.
Das ist das Denken der Menschen und obwohl sie tausendmal gehört haben, dass wahre Liebe nichts will, 
denken sie immer noch es muss Gründe geben. Sie wollen es einfach nicht Glauben. 
Denn dann würde auffallen, dass sie gar nicht wirklich wissen, wer und wie ich bin, ha ha."
Die Liebe schwang immer höher auf ihrer Schaukel und rief dem Mann zu
"Ich liebe dich weil du BIST, nicht weil du "etwas" bist.
Das war immer so und wird immer so sein. Nimm das bitte mit unverteilt es als Handzettel an all die armen Seelen,
 die der armen Angst immer noch auf den Leim gehen.
Schreibt groß drauf! - Die Liebe liebt, weil sie es zu lieben zu liebt.-
Und wer liebt, wird unwiderstehlich, wer von euch also unwiderstehlich sein möchte, sollte ganz schnell anfangen zu lieben, alles und jeden.
Ich wünsche dir eine wunderbare Heimreise," 
rief die Liebe dem Mann ein letztes Mal zu und verschwand mit einem letzten großen Schwung und einem lauten Lachen in den Wolken.

Verfasser unbekannt



Nimm teil, mach das,
was deinem Wesen entspricht,
ob du nun eine Firma leitest oder
auf dem Feld Gänseblümchen pflückst,
nimm teil daran und lebe es aus,
in seiner ganzen Fülle.
Werde, der du bist, und ich sage dir:
Du hast mehr geschafft als die meisten anderen.
Die meisten Menschen tun das nämlich nie.
Sie arbeiten in einem Beruf und wissen nicht,warum.
Sie heiraten eine Frau und wissen nicht, warum.
Sie wandern in ihr Grab und wissen nicht, warum.

E. L. Doctorow


KLAR-TEXT

Sich mit einem anderen Menschen zu
verbinden und eine Partnerschaft
einzugehen, bedeutet immer noch "Arbeit".
Viele wünschen sich die Pony-Hof-Romantik,
die immer selig miteinander Verschmelzenden.
Da gibt es die "bewusste" Frau, die auf einen
"bewussten" Mann wartet.
Die Frau, die angeblich genau weiß, was sie
will und zu keinerlei Kompromissen bereit ist.
Sie ist die Königin, die Göttin, die man(n)
Tag und Nacht anzubeten hat.
Männer haben wohl ähnliche Phantasien.
Aufwachen, Leute!
Zunächst muss man akzeptieren, dass das
Unbewusste die Partner-Wahl trifft.
Und zwar in beiden Menschen.
Leben will immer wachsen.
Da geht gerade in Partnerschaften die
Post ab.
Kein Zuckerschlecken, kein ständiges
wohliges Kuscheln.
Da kracht es. Da dröhnt es. Da kommen
die Schatten ans Licht, das Verborgene,
das Unausgesprochene, das Ungewaschene.
Wir lernen mit jedem Menschen, den wir lieben,
schlussendlich, was wir nicht mehr wollen und
nicht mehr geben können.
Gut so.
Wir brechen, wir zerbrechen, wir stehen wieder
auf und gehen weiter.
So ist das gedacht!
Wer nach Idealen sucht, befindet sich in den
Kinderschuhen und hat noch einiges an "Familien"-
Themen aufzuarbeiten.
Wer nur Harmonie will und beim ersten Streit
Ausschau nach der Nächsten/dem Nächsten hält,
ist wahrlich unreif und sollte vielleicht besser
alleine im Sandkasten spielen.
„heart“-Emoticon Herzenslichter „heart“-Emoticon

Text: Milena Fluss



Mein Weg

Es ist einfach, das zu sagen, was alle sagen,
das zu tun, was alle tun.
Es ist auch einfach, das zu sagen, was andere hören wollen,
das zu tun, was andere sehen wollen.
Oft ist es auch einfach, nichts zu sagen, um niemanden zu stören,
nichts zu tun, um ja keinen Fehler zu machen.
Schwieriger ist es, zu sich zu stehen,
zu sagen, was einem wichtig ist,
zu tun, was einem selbst entspricht,
seinen Weg zu gehen,
auch wenn man belächelt wird.

Max Feigenwinter



Brief an die Frau

Frau, damit ich mit Dir sein kann, musst Du Dich selbst lieben, 
denn sonst müsste ich damit aufhören, mich selbst zu lieben, um mit Dir sein zu können.
Frau, wenn Du meinst, dass ich dafür da bin, Deine Sehnsüchte zu erfüllen, so muss ich Dich ent-täuschen. 
Es gibt keine wirklichen Sehnsüchte, eher Dein urweibliches Bestreben als Frau geliebt zu werden.
Frau, wenn Du mich für den Prinzen hältst, der Dich aus Deinem Turm befreit, 
Dich errettet und erlöst; so muss ich Dich ent-täuschen, denn Dich befreien, erretten und erlösen; das musst Du selbst tun.
Frau, wenn Du meinst, ich löse alle Deine Probleme, so muss ich Dich auch hier ent-täuschen. 
Deine Probleme lösen, das musst Du selbst tun; um Deiner Liebe zu Dir willen.
Frau, es ist vergebens, wenn Du versuchst, meine Liebe mit Deinem Körper zu erkaufen; 
denn unsere Körper werden von selbst zueinander finden, wenn die Liebe strömen kann.
Frau, wenn Du Dich um meinetwillen aufgibst, fehlt es an Liebe zu Dir selbst und Du hinderst Dich damit selbst daran, mit mir sein.
Frau, wenn Du mit mir sein willst, sei Du selbst, aber schau, dass dein Selbstsein es Dir nicht unmöglich macht, mit mir zu bleiben.
Frau, sei in Deiner Weiblichkeit, damit ich zu Dir in meiner Männlichkeit sein kann.
Frau, Du bist nicht Deine Sehnsucht, denn die Göttin in Dir ist frei davon.
Frau, ich weiß, was ich will und ich weiß, was ich nicht will; und das solltest Du für Dich ebenso wissen. 
Ich werde kompromisslos sein, in Bezug darauf, dass ich auf Dauer etwas ertrage, was mir nicht gut tut, nur um einen Teil von dem mit Dir zu leben, was ich mir wünsche. 
Ich kann nicht auf Dauer mit Dir zusammen sein, wenn Du rauchst, über die maßen trinkst und/oder Drogen nimmst, denn das würde bedeuten, 
dass es an Deiner Liebe zu Dir selbst fehlt. Ich werde von Dir fernbleiben müssen, wenn Du mich klammerst und wenn Du darauf aus bist, 
mich zu Deinem Willen verändern zu wollen. Das soll nicht heißen, dass ich Veränderungen gegenüber verschlossen bin, wenn sie meinem und unserem Wachstum dienen.
 Ich werde von Dir fernbleiben, wenn Du Dein Leben auf Dauer nicht im Griff hast.
Doch Ich kann mit Dir zusammen sein, wenn Du in der Lage bist, meine Nähe und mein So-Sein anzunehmen, s
o wie es ist und so wie ich bin. Ich werde gern mit Dir sein, wenn Du die Schönheit, die Fülle und den Reichtum des Lebens begriffen hast um dies mit Dir zu teilen.
Frau, ich möchte Dich lieben, mit Dir zusammen leben, ohne dass Du Dich dabei selbst verlierst. 
Sei mit mir und fasse den Mut, Dich mit mir zusammen zu schließen. Du musst nicht das Selbe tun wie ich, aber es wäre schön, 
wenn Dich interessiert, was ich tue. Ich möchte, dass jeder seins macht und dass wir zusammen an gemeinsamen Projekten arbeiten können. 
Eigenen Raum haben und gemeinsamen Raum schaffen. Wenn der eine mal wankt, ist der Andere da, um aufzufangen. 
Wenn der eine mal krankt, ist der andere da, um ihn zu stützen. Wenn ich alleine auf Reisen bin, freue ich mich, wenn Du fragst, 
wie es mir geht und Du Dich um mich sorgst; so merke ich, dass Du mit mir bist.
Frau, sei angstfrei und erfreue Dich des Lebens mit mir, so wie ich es auch tue, denn die Zeit, die wir beide gemeinsam hier auf Erden haben, 
ist kostbar und jede Sekunde, die wir nicht miteinander erleben, ist unwiederbringlich.
Frau, wir, Mann und Frau, sind zwei völlig verschiedene Wesen, und doch ist es möglich, das Einige in den Zweien zu leben.

Anmerkung: da ich wiederholt gefragt wurde, ob es auch einen "Brief an den Mann" gäbe; bzw. der "Brief an die Frau" auch im Umkehrsinn für Männer gelte, 
erkläre ich hierzu Folgendes:
Der "Brief an den Mann" würde sich inhaltlich im Großen und Ganzen nicht wesentlich vom "Brief an die Frau" unterscheiden. 
Ein wichtiger Punkt, der wirklich völlig differiert, ist in Bezug auf das Geliebt werden. 
Das hat energetische Gründe in Bezug auf die unterschiedlichen energetischen Zustände von Mann und Frau. 
Das urweibliche Bestreben, da es im Kern Liebe ist, ist das Geliebt werden. Das urmännliche Bestreben ist es, zu lieben. 
Das ist etwas, was ein männlicher Mensch, wenn er Mann werden will, lernen muss. 
Der Mann ist Derjenige, der, wenn er wirklich Mann ist, in Bezug auf die Emotionalität der Frau einfach nur Stabilität gibt; 
die weibliche Emotionalität aushalten kann, wenn sie ins Ungleichgewicht gerät. Das kann er nur wirklich richtig, wenn er sich aus seiner Gier befreit und wirklich lieben lernt.
 Bei diesem "Getragen werden" vom Mann kommen natürlich sofort die ersten Missverständnisse der Heutigen Frau auf, die kein männliches Wesen mehr kennt, das wirklich Mann ist. 
Das Getragen werden durch den Echten Mann hat nichts mit Beherrschen oder Unterordnen zu tun; vielmehr mit Respekt und Liebe des Echten Mannes zur göttlichen Weiblichkeit. 
Denn im Kern ist Frau, wie gesagt, pure Liebe. Der Junge darf lernen, zu lieben. Das Mädchen darf lernen, kompromisslos die Liebe zu werden, die sie ist. 
Eine Echte Frau wird zu jemanden, der sie nicht erreicht, einfach sagen: "geh spielen, kleiner Junge!". 
Sie wird sich nicht von ihren eigenen Emotionen in Bezug auf ihn kompromittieren lassen, denn sie weiß, was sie will und sie weiß, was sie nicht will.

Christian Malzahn



Die Geschichte vom armen Ich

Das arme Ich ist immer davon überzeugt, zu wenig zu bekommen oder aber zu viel von dem, was ihm nicht gut tut.
Das arme Ich hat es immer schwer und alles ist immer schwer für das arme Ich.
Wenn Du ihm Wege zeigst, wie es sein Leben ändern kann, dann wird es Dir antworten: Das ist aber schwierig, das ist nicht so leicht umzusetzen.
Dem armen Ich darf nicht wirklich etwas gelingen und es befindet sich immer im Kampf mit den Widrigkeiten des Lebens.
Das arme Ich ist eine innere Haltung, die einmal dienlich war.
Etwas nicht zu schaffen, hat ihm die Aufmerksamkeit und Zuwendung beschert, die es brauchte.
Das arme Ich ist dazu da, dass sich jemand um es kümmern kann, dass jemand sich gut fühlt, weil er gebraucht wird und wenn er gebraucht wird.
Das arme Ich ermöglicht es einem Anderen, sich nützlich zu fühlen, sich stärker zu fühlen als er ist.
Das arme Ich erzählt Dir, wie gut es Dir doch geht, im Gegensatz zu ihm und dass Du Dich deshalb um es kümmern sollst.
Das arme Ich ist Dein schlechtes Gewissen.
Das arme Ich ermöglicht Dir, nicht das zu tun, was Du wirklich tun willst.
Das arme Ich ist das Ergebnis eines entscheidungslosen Zustandes.
Es klagt Dich dafür an, dass Du Dich nicht für es entschieden hast, es nicht willkommen geheißen hast.
Das arme Ich möchte irgendwo ankommen dürfen.
Es wartet auf die Erlaubnis dafür.

Sita Hahn



Gib die Kontrolle auf

Wenn du die Zügel des Lebens aus der Hand gibst; wenn du den Menschen, den du liebst, nicht mehr kontrollieren willst; 
wenn du aufhörst, zu glauben, dass alles auf eine bestimmte Weise zu geschehen hat, dann öffnest du dich den vielen Möglichkeiten der Liebe.
Es ist ein Akt des Vertrauens und bringt höchste Befreiung mit sich, wenn man aufhört, alles kontrollieren zu wollen.
 Denn die Liebe, die dann in dein Leben tritt, ist wahre Liebe - nicht die Liebe, die du dir vorgestellt und die du erwartet hast; 
nicht die Liebe, die einem festgelegten Schema folgt, sondern eine Liebe, 
die ungebeten und unbändig wie ein Gewitter oder ein wildes Tier von deinem Herzen Besitz ergreift und sich dort einnistet.
Diese Art von Liebe wird dich vieles lehren, dich verändern und formen. 
Diese Liebe - gerade weil sie so gewaltig ist und so viel von dir 'verlangt' - wird dir zeigen, wer du bist und welche Aufgaben du zu erfüllen hast.

Daphne Rose Kingma



Ich entscheide mich mit der Liebe zu gehen,

und die Angst zu verlassen.
Ich überlasse mein Leben nicht dem Zufall, ich wähle!
Ich werde von Leben nicht benutzt, ich nutze das Leben.
Ich lebe von Entscheidungen, nicht von Entschuldigungen.
Ich habe aufgehört nach Wettbewerb zu suchen, weil Wettbewerb Trennung bedeutet.
Ich biete keine Vereinnahmung, ich biete Schutz.
Ich füttere Selbstachtung, kein Selbstmitleid.
Ich folge meiner Intuition, nicht deiner Meinung.
Ich gehe neue Wege, folge keinen ausgetretenen Pfaden.
Ich brauche kein Papier, ich halte mein Wort.
Ich beherrsche kein Rudel, ich sorge für es.
Ich handle nicht mit Vertrauen, ich schenke es dir.
Wir sind hier um der zu werden, der wir sind, nicht um der zu werden, den die anderen wollen.
Geh den Königsweg, nicht den Narrenweg.
Ich entscheide mich mit der Liebe zu gehen,
ich habe zu lange mit der Angst gelebt.

T.V. (Valenteano)



- SEIN -

Du bist nicht
besonders arm dran ..
wenn Du jetzt NICHTS
von dem bekommst,
was Du ersehnst.

Das Universum weiss schlicht,
wer Du bist.
Es hat Dich erschaffen.
Als eine einmalige,
besondere,
machtvolle
Version seiner Selbst.

Als einen Liebenden.
Als einen Tuenden.
Als einen Gebenden.

Du wirst ALLES
bekommen.
Und mehr.
Wenn Du
Deinen Job erledigst.

Den ...
Du selbst zu sein.

Martin Uhlemann



Man muss den Dingen

die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann,
alles ist ausgetragen -
und dann geboren ...
Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst
dass dahinter kein Sommer kommen könnte.
Er kommt ...!
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind,
als ob die Ewigkeit vor Ihnen läge,
so sorglos, still und weit.
Man muss Geduld haben
gegen das Ungelöste im Herzen
und versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

Rainer Maria Rilke



Der Sommertag

Wer hat die Welt geschaffen?
Wer hat den Schwan geschaffen, und wer den schwarzen Bären?
Wer hat die Heuschrecke geschaffen?
Diese Heuschrecke, meine ich -
die, die sich aus dem Gras erhoben hat,
die, die Zucker aus meiner Hand frißt,
die ihren Kiefer vor und zurück, statt auf und nieder bewegt -
die sich umschaut mit ihren riesigen, komplizierten Augen.
Jetzt hebt sie ihre blassen Vorderarme
und wäscht sich gründlich ihr Gesicht.
Jetzt klappt sie ihre Flügel auf
und schwebt weg.
Ich weiß nicht genau,
was ein Gebet ist.
Ich weiß nur, wie man aufmerksam ist,
wie man hinfällt
ins Gras hinein, wie man sich im Gras niederkniet,
wie man müßig und gesegnet ist, wie man durch die Felder streunt,
denn das ist es, was ich den ganzen Tag lang getan habe.
Sage mir, was hätte ich sonst tun sollen?
Stirbt nicht alles zu guter Letzt, und viel zu schnell?
Sage mir, was hast Du vor
mit Deinem einen, wilden, kostbaren Leben?

Mary Oliver



Einst fragte ein Junge seinen Großvater, wie denn die Perlen entstehen, 
die so wunderschön in der Sonne glänzen.
Der Großvater antwortete, dass die Muscheln am Meeresboden liegen und sich ab und zu öffnen,
 um Nahrung aufzunehmen und die Schönheit des Lebens zu sehen. 
Wenn dabei ein kleines Sandkorn in das Muschelgehäuse gelangt, 
umhüllt die Muschel es Schicht für Schicht, da ihr Körper so weich und verletzlich ist, 
bis schließlich eine wunderschöne Perle entstanden ist.
So ergeht es auch uns Menschen, erzählt der Großvater weiter. 
Wenn wir uns aus Angst vor Schmerzen nicht für den Reichtum und die Schönheit des Lebens öffnen, 
bleibt unser Leben arm und leer. 
Doch jeder, der selbst Schmerzen erlitten hat, wird zu seinen Mitmenschen barmherziger und liebevoller sein.
 Darum, mein Junge, öffne dein Haus weit und vertraue dich dem Leben an, 
und wenn der Schmerz in dich dringt, nimm ihn an und verwandle ihn in eine Perle, die unvergänglich ist.

Es ist nicht wichtig, was dein Schicksal ist,
sondern wie du es meisterst.




 
X-STAT.DE
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