Motivation 1 - Sonnenstrahlenblumen~ Fotografie~Gedichte~Zitate

Sonnenstrahlenblumen
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Motivation 1

Motivation
 
 
Nichts, aber auch nichts ist gütiger als die Natur.

Und nichts,
aber auch nichts verhielt sich gegenüber der Natur brutaler als der Mensch.
Doch ihr tretet zur Seite und bestreitet jede Beteiligung daran;
leugnet alle Verantwortung.

Es ist nicht euer Fehler, sagt ihr,
und darin habt ihr recht.
Es ist keine Frage des Fehlers,
es ist eine Sache der Wahl.

Ihr könnt die Wahl treffen,
morgen die Vernichtung eurer Regenwälder zu beenden.

Ihr könnt die Wahl treffen, mit der Zerstörung der Schutzhülle,
die euren Planeten umgibt, aufzuhören.

Ihr könnt die Wahl treffen,
den permanenten Angriff auf das geniale Ökosystem eurer Erde zu stoppen.

Neale Donald Walsch

 
 
Wenn es dir nicht mehr gefällt wie du jetzt lebst,
gratuliere dir.
Du betrachtest die Dinge in deinem Leben nun bewusster.

Wenn du unzufrieden bist,
freue dich.
Unzufriedenheit ist der erste Schritt auf dem Weg zur Veränderung.

Nur wenn wir unzufrieden sind,
finden wir die Kraft neue Wege zu beschreiten.

Wenn du Probleme hast,
begrüße sie.
Probleme zwingen dich zu wachsen und zu reifen

Wenn du eine Sehnsucht hast,
sei dankbar.
Sehnsüchte eilen unseren Taten voraus.

© Pierre Franckh
 
 
Leben bedeutet, rechts abzubiegen,
wo Du sonst geradeaus gehst.
Laut loslachen, wann immer Dir danach ist,
egal was die anderen denken.
Ja zu sagen, wo Du sonst immer Nein sagst,
die Nacht durchzutanzen, ohne an den nächsten Tag zu denken.
Die Welt entdecken und nicht nur den Wegweisern folgen, sondern auch Abseits der Pfade das Glück suchen.
Ab und zu braucht die Vernunft eine Auszeit, damit die Wünsche fliegen lernen.

- unbekannt -
 
 
Vertraue deiner inneren Weisheit

Vertraue deiner inneren Weisheit,
in der du den Weg gehst, der tief in dir angelegt ist.
Dein Leben muss sich nicht ändern um gut zu sein.
Vielleicht verändert sich dein Leben gerade dann
wenn du das mit deinem Wesen verstehst.
Du musst nicht kriechen,
dich nicht auf deine Schuld konzentrieren
nicht immer an dir zweifeln.
Ahnst du die Möglichkeiten
wenn du dich selbst annimmst?
Alle Verwandlung geschieht gerade da, wo wir stehen.
Sie geht von innen nach innen.
Die Heilung jeder Wunde beginnt da, wo wir leiden.
Gehe bedächtig den stillen Weg zu dir.

Das, was du verändern willst,
ist die Herausforderung des Lebens an dich.
Das ist die Arbeit, an der du reifst.
Du, nur du, verwirklichst, was du für dein Leben träumst,
und langsam wirst du zu dem Menschen,
den du dir vorgestellt hast.

Die weite Reise zu uns selbst
ist voller Abenteuer und Schwierigkeiten.
Uns begegnet das Unverständliche,
das Notvolle und Beängstigende.
Die Schatten unser Vergangenheit,
die Skelette des Totgeschwiegenen,
das Verdrängte und nicht Angenommene,
sie alle bedrängen uns, aber es lohnt sich,
an ihnen vorbei und durch sie hindurch
den Weg zu finden, der dich aufblühen lässt. 

Ulrich Schaffer
 
 
Wir müssen nicht erst sterben, um ins Himmelreich zu kommen. 

Tatsächlich genügt es, vollkommen lebendig zu sein. 
Atmen wir aufmerksam ein und aus und umarmen wir einen schönen Baum, 
sind wir im Himmel. 
Wenn wir einen bewußten Atemzug machen und uns dabei unserer Augen, unseres Herzens, 
unserer Leber und unserer Nicht-Zahnschmerzen bewußt sind, 
werden wir unmittelbar ins Paradies getragen. 
Frieden ist vorhanden. Wir müssen ihn nur berühren. 
Sind wir vollkommen lebendig, können wir erfahren, 
daß der Baum ein Teil des Himmels ist und daß auch wir Teil des Himmels sind.

Thich Nhat Hanh

 
 
Ihr solltet Meditation üben beim Gehen, 
Stehen, Liegen, Sitzen und Arbeiten, beim Händewaschen, Abspülen, Kehren und Teetrinken, 
im Gespräch mit Freunden und bei allem, was ihr tut. 
«Wenn ihr abwascht, denkt ihr vielleicht an den Tee danach und versucht, 
es so schnell wie möglich hinter euch zu bringen, damit ihr euch setzen und Tee trinken könnt. 
Das bedeutet aber, daß ihr in der Zeit, wo ihr abwascht, nicht lebt. 
Wenn ihr abwascht, muß der Abwasch das Wichtigste in eurem Leben sein.
 Und wenn ihr Tee trinkt, dann muß das Teetrinken das Wichtigste auf der Welt sein.» 
Und so weiter.

Thich Nhat Hanh

 
 
Lass dich fallen,

lerne Schlangen beobachten, pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemanden Gefährlichen zum Tee ein,
mache kleine Zeichen, die "Ja" sagen und
verteile sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen, schaukle so hoch du kannst
mit deiner Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen,
verweigere "verantwortlich zu sein",
tue es aus Liebe.
Glaube an Zauberei, lache eine Menge,
bade im Mondlicht.
Träume wilde phantasievolle Träume,
zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell dir vor, du wärst verzaubert,
kichere mit Kindern, höre alten Leuten zu.
Spiele mit allem, unterhalte das Kind in dir,
du bist unschuldig, baue eine Burg aus Decken,
werde nass, umarme Bäume,
schreibe Liebesbriefe.

Joseph Beuys

 
 
Eines Tages wirst auch du die Erfahrung machen,
einen Menschen zu verlieren, der in deinem Leben
von großer Bedeutung ist.

Und manchmal wirst du
gleichzeitig verarbeiten
müssen, dass du nie so
wichtig für diesen Menschen
warst wie er für dich.
Er wird einfach gehen,
vielleicht im Wissen, dass
es für immer sein wird,
vielleicht auch mit der
Absicht zurückzukehren,
aber auch dann wirst du
fühlen, dass sein Herz nicht
bei dir ist wie deins bei ihm.
Ohne Abschied zieht er
in die Abenteuer, die
das Leben ihm bietet,
die Zeit mit dir, höchstens
noch blasse Erinnerung,
sorgfältig verpackt und
ins Archiv gebracht,
während du dir noch immer
Hoffnungen machst, dass
eure gemeinsame Geschichte
eine Fortsetzung hat.
Lass es geschehen.
Du kannst es ohnehin
nicht aufhalten.
Menschen kommen und
gehen und manchen
fällt das eben leichter.
Stell dich der
Herausforderung,
nimm die Aufgabe, die
das Leben dir gibt, an,
fühle den Schmerz, aber
lasse nicht zu, dass du dich
selbst abwertest, weil du
im Leben dieses Menschen
nicht die gleiche Bedeutung
hattest wie er in deinem.
Sorge dafür, dass sich
die Lücke schließt, die
der Andere hinterlässt
und vertraue darauf,
dass daraus Raum für
neue Begegnungen wächst.
Manchmal ist Abschied
der einzig ehrliche Weg,
auch und gerade,
wenn einer einfach geht...

Nadine Hager

 
 
Neue Männer werden aufstehen, stark und strahlend!

Die Zeit ist herangereift.
Sie werden im Einklang mit ihrer Seele und ihrem Herzen in vollster Bewusstheit handeln.
Sie werden weder zögern noch hadern, sobald ihre Zeit gekommen.
Sie wissen was wann zu tun ist.
Doch bevor ihre Zeit gekommen, werden sie sich nicht zeigen, oder immer wieder verbergen.
Sie haben noch Aufgaben zu erledigen.
Sie müssen ausgetretenen Pfade geprägt von Verschlossenheit,
übertriebener Sturheit und gewaltsamen Taten zu verlassen. Der alte Weg hat sie einsam gemacht.
Doch die starken Krieger unserer Zeit sind bereits dabei ihre Schwerter neu zu schmieden und zu schärfen, 
gleichsam wie sie ihre Klarheit und ihren Mut für sich zurückerobern.
Inzwischen sind auf der anderen Seite, der Seite der Frauen, 
ebenfalls noch einige Aufgaben zu erfüllen.
Viele Frauen sind noch grenzüberschreitend, bevormundend, besserwisserisch, 
argwöhnisch oder verschanzen sich in ihrer Opferrolle, 
oft nicht ahnend dass sie selbst diese Entscheidungen trafen oder eben nicht (denn auch das ist eine Entscheidung). 
Die Kriegerinnen unserer Zeit haben sich längst aufgemacht sich neue Wege zu Bahnen um sich zurück zu holen was ihnen einst verloren ging.
Männer und Frauen werden sich genau dann begegnen – wirklich wahrhaft sich in Augen und gleichsam in ihre Herzen blicken – 
wenn die Kleinmacherei beider aufgehört hat. 
Wenn sich keiner mehr für die Spielchen einer gestellten Kleinheit hergibt, ist der alte Bann gebrochen.
Dieser heilige Tag bricht an, wenn jeder innerlich wieder zu seiner Größe und Großartigkeit herangewachsen ist, 
welche er von Natur aus besitzt. 
Beide erlauben sich unumschränkt ihrer Größe Ausdruck zu verleihen – die Größe zu sein die sie ganz einfach sind.
Wir müssen diesen alten, viel zu enge Rahmen verlassen. Jener wurde uns einst aufgedrückt, 
doch haben wir ihn auch als “unseren” anerkannten, zu “unserem” Rahmen gemacht. 
Ohne unsere Anerkennung wäre er nichts weiter als ein Rahmen, 
der uns selbst nichts anginge und folglich auch keinerlei Einfluss auf uns gehabt hätte. 
Sobald wir aufhören zu knien und uns ständig zu bücken (da der Rahmen viel zu klein ist, 
als dass er uns erlauben würde aufrecht zu stehen) wissen wir wer wir sind.
Erst dann können wir die Größe und Prächtigkeit unseres Gegenübers ertragen. 
Erst dann müssen wir den anderen nicht mehr verletzen, 
ihn demütigen dadurch dass wir ihm seinen angeblichen (erfundenen) Mangel vorhalten
 (denn dieser angebliche Mangel existierte nur in unserem falschen Glauben über alles mögliche)! 
Wir müssen ihn weder angreifen, kleinkriegen, unterwerfen, nieder reden oder sonst irgendwie seiner Größe berauben. 
Stattdessen können uns an ihr erfreuen.
So stehen sich schließlich zwei strahlende, 
wissende Menschen gegenüber die verstanden haben 
welch heiliges Wunder sich durch sie beide ausdrücken will!

Eva-Maria Eleni
 
 
Möge heute Frieden in Deinem Inneren sein.
Mögest Du darauf vertrauen, dass Du genauso bist,
wie Du gemeint bist.
Mögest Du nie die unendlichen Möglichkeiten vergessen,
die aus dem Glauben an Dich selbst und an andere geboren werden.
Mögest du die Gaben nutzen, die du bekommen hast und
die Liebe weitergeben, die Du empfangen hast.
Mögest Du mit Dir selbst zufrieden sein, so wie Du bist.
Möge sich dieses Wissen in all deinen Knochen in Dir festigen
und Deiner Seele die Freiheit geben zu singen, zu tanzen,
zu loben und zu lieben.
Es ist genug da für jeden und alle von uns.

Verfasser unbekannt
 
 
Sie war schön.
Aber nicht wie die Frauen in den Zeitschriften.
Die Art,
wie sie dachte,
war schön.

Sie war schön wegen des Glitzerns in ihren Augen,
wenn sie über etwas sprach,
das sie liebte.

Sie war schön,
weil sie fähig war,
andere zum Lächeln zu bringen,
selbst wenn sie traurig war.

Nein,
sie war nicht schön aufgrund von vergänglichen Zuständen,
wie die ihres Aussehens.
Sie war schön bis auf den Grund ihrer Seele.

F. Scott Fitzgerald
 
 
10 Tipps zum Glücklich werden 

Öffne dich dem Gedanken, dass du selbst und niemand anderes für dein Lebensglück verantwortlich bist. Bisher hast du das meiste in deinem Leben unbewusst erschaffen. Wähle neu und tue es ab jetzt bewusst und mit Liebe. Werde vom so genannten Opfer zum Schöpfer und Gestalter deiner Lebenswirklichkeit.

Entscheide dich dafür, dich selbst und das Leben anzunehmen, wertzuschätzen und immer mehr lieben zu lernen und übe das in deinem Alltag ein. Wer sich selbst liebt, ist ein Geschenk für sich und für alle anderen.

Nimm deine verurteilenden und abwertenden Gedanken zurück, die du über dich selbst, über andere und über das Leben bisher denkst. Vergib dir selbst und allen anderen. Du selbst wie jeder in deinem Leben hat sein Bestes gegeben und es so gut gemacht, wie er es konnte und wusste.

Höre auf, Liebe, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Lob und Wertschätzung von anderen zu erwarten und schenk dir das alles selbst. Du kannst das. Früher waren Mutter und Vater dafür zuständig, heute bist du es selbst.

Höre auf die Signale deines Herzens, dass dir jeden Tag sagt, was sich stimmig oder unstimmig anfühlt. Es will dich wie in ein Navi führen. Und mach Schluss damit, dein Herz zu verraten und dort JA zu sagen, wo es dir zu einem liebevollen NEIN rät.

Verbringe jeden Tag mindestens eine Stunde in der Stille mit dir selbst, sei es in der Natur oder in deinem Zimmer. Denke in dieser Zeit nicht, sondern lege deine Aufmerksamkeit auf das Fühlen deiner Gefühle und körperlichen Empfindungen. Genieße die vielen kleinen Augenblicke der Freude mit dir. Gehe regelmäßig mit einer Meditation nach innen.

Übe im Alltag, alles, was du machst, bewusst, achtsam und mit einem klaren inneren Ja zu tun, ganz besonders die vielen täglichen Routine-Tätigkeiten, die der Verstand oft als 'nicht so wichtig' abwertet. Sie sind alle gleich wichtig, weil es wertvolle Lebenszeit ist, die du mit ihnen verbringst.

Mach dein Denken zum Danken. Dankbarkeit dir selbst, deinen Mitmenschen und dem Leben gegenüber bringt Fülle in dein Leben. Bedanke ich schon am Morgen im Voraus für alle Geschenke des neuen Tages.

Bring Rhythmus und Takt in deine Tage. Mach bei aller Arbeit viele kleine Pausen und manch größere, in denen du das Ausatmen, Entspannen und Nach-Innen-Gehen übst. Genieße bewusst deine Mahlzeiten, denn sie takten deine Tage.

Pflege die Beziehung zu deinen Freunden und genieße das freudvolle Leben in Gemeinschaften. Drücke ehrlich deine Gefühle aus und sage den Menschen um dich, dass du sie liebst und wertschätzt.

Robert Betz

 
 
Treue

Sie ist sich selbst treu.
Für sie ist das der einzige Weg,
auch Anderen treu zu sein.

Sich selbst treu zu sein ist
alles andere als einfach, mein Herz.
Authentisch wieder und wieder in
seine Seele zu atmen, sich zu spüren
und alle Regungen, die sich da zeigen,
zuzulassen, erfordert Disziplin.

Sie ist sich treu und das heißt im
Außen und für Andere, sie ist konsequent.

Das ist für Andere nicht immer leicht.
Sie weiß das.

Sie weiß, mit welchen Mitteln und Bandagen
Andere kämpften und kämpfen, um sie zu verändern.

In vergangenen Zeiten hat sie sich manchmal
gebeugt. Sie hat sich gedreht und ihr Eigenes
vernachlässigt, verlassen und damit verraten.

Sie hat sich verraten und fand sich für einige
Zeit im Jammertal wieder. Dort, wo sich die
Opfer aufhalten und sich gegenseitig und sich
selbst anklagen und bedauern.

Sie hat Fehler gemacht.
Sie weiß, dass sie auch wieder Fehler machen wird.

Doch ist heute ihre Treue zu sich selbst sehr stark.
Sie beugt sich nicht (mehr).
Sie schaut mitfühlend auf Andere, doch ihr Mitgefühl
unterliegt heute nicht mehr der Versuchung "es
Anderen Recht zu machen."
Sie weiß, es ist sinnlos, sich für Andere zu verbiegen.
Nur damit diese es leicht und immer angenehm mit ihr haben.

Dieser Weg ist nicht einfach und doch liebt sie ihn.
Dieser Weg macht manchmal einsam.
Und doch geht sie ihn.
Dieser Weg ist nicht für Andere.
Ihr Weg ist ihr Weg.

Authentiziät verlangt vieles, doch niemals zu viel!

Sie beugt sich der Liebe.
Sie geht mit der Liebe.
Und so sei es.

Milena Fluss
 
 
Seelenfrieden

Laß ruhen die Vergangenheit,
denn ändern wirst du doch nichts mehr.
Es kommt zu dir im bunten Kleid
die Zukunft und bringt Neues her.
Zupfe nicht an jenen Schleiern,
die bedecken, was geschah.
Statt alte Feste nur zu feiern
sieh was sein kann, nicht was war.
Dein Leben, wie es einst gewesen
verändert stets der Zahn der Zeit.
Die Seele niemals kann genesen,
wenn dies hinzunehmen du nicht bist bereit.
Drum blick nach vorne, nicht zurück,
hör auf im Damals zu verweilen.
Im Heut und Morgen such dein Glück
und deine Seele, die kann heilen.

© Sarah Razak
 
 
Ein Krieger des Lichts glaubt.

Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder.

Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken
sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben.

Weil er sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird,
begegnet ihm diese Liebe auch.

Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt.
Aber der Krieger weiß, daß es sich lohnt.
Für jede Niederlage gibt es zwei Siege.

Alle die glauben, wissen das.

Paulo Coelho
 
 
An ihrem 70. Geburtstag im April wurde Maya Angelou von Oprah fürs Fernsehen interviewt.
Oprah fragte sie, was sie übers Älter werden denkt und sie erzählte, 
dass älter werden wunderbar sei.
Jeden Tag kann sie beobachten, wie ihr Körper sich verändert. 
So schaut es aus, als würden sich die Brüste ein Wettrennen liefern, 
welche als erste die Taille erreicht.
Das Publikum brüllte vor Lachen. 
Sie ist eine solch einfache, ehrliche Frau, mit großer Weisheit in ihren Worten.

Maya Angelou sagte folgendes:

"Ich habe gelernt, egal was passiert oder wie schlecht es heute ausschaut,
das Leben geht weiter und morgen wird es besser."
"Ich habe gelernt, dass Du viel über eine Person aussagen kannst, in der Art wie sie mit folgenden Dingen umgeht:
einem Regentag, verlorenem Gepäck und singenden Weihnachtslichtern."
"Ich habe gelernt, dass ungeachtet unserer Beziehung zu unseren Eltern, du sie vermissen wirst, wenn sie tot sind."
"Ich habe gelernt, dass "ein Leben" leben nicht das gleiche ist wie "sein Leben" leben"
"Ich habe gelernt, dass Dir das Leben manchmal eine zweite Chance bietet."
"Ich habe gelernt, dass Du nicht mit Baseballhandschuhen an Deinen Händen durchs Leben gehen sollst:
Du musst fähig sein, manche Dinge zurück zu schmettern."
"Ich habe gelernt, dass wann immer ich etwas aus meinem offenen Herzen entschieden habe,
ich üblicherweise die richtige Entscheidung getroffen habe."
"Ich habe gelernt, dass ich sogar wenn ich Schmerzen habe handle, als ob ich keine hätte."
"Ich habe gelernt, dass Du jeden Tag jemanden die Hand reichen sollst um ihn zu berühren."
"Menschen mögen herzliche Umarmungen oder zumindest einen freundlichen Klaps auf die Schultern".
"Ich habe gelernt, dass Menschen vergessen was Du gesagt hast, sie vergessen was Du getan hast,
aber Menschen vergessen niemals wie sie sich gefühlt haben."
 
 
 Manchmal
Manchmal sind wir ganz still,
sind in uns gekehrt und hören in unser Inneres hinein.
Dann wiederum lauschen wir,
hören anderen zu und schenken ihnen unser Gehör.
Manchmal machen wir uns viele Gedanken über Gesagtes,
kommen ins Nachdenken
und sehr oft auch ins Grübeln.
Manchmal wissen wir nicht,
wohin uns unser Leben führt.
Manchmal ist es so, als sei das Leben
nur ein Teil eines großen Ganzen,
das wir nie in Erfahrung bringen.
Manchmal scheint der Tag so trostlos und leer
und doch ist dort immer wieder etwas,
was uns den Tag neu erleben lässt.
Manchmal weinen wir,
einfach um unseren Gefühlen freien Lauf zu lassen.
Gefühle, die wir viel zu lange verborgen hielten,
die sich wie ein Schleier um uns hüllten,
der nun sanft entgleitet.
Manchmal lächeln wir und strahlen mit der Sonne um die Wette,
um der Welt unser unbändiges Glück zu zeigen;
stolz wie ein Kind,
das seine ersten Schritte getan hat.
Manchmal stehen wir vor einem riesigen Berg,
ein Berg voller Verzweiflung,
der uns droht auf den Kopf zu fallen.
Ein aufsteigender Weg ist nicht erkennbar
nur dunkle Schatten und Abgrund.
Manchmal leuchtet aber auch ein Lichtlein,
und wir erblicken einen Funken Hoffnung.
Hoffnung, die uns Kraft gibt
nicht aufzugeben und weiterzukämpfen.
Eine Kraft zum Weiterleben!
Manchmal sind wir wütend, auf etwas oder jemanden,
ohne wirklich zu wissen, warum es so ist.
Unser Gefühl leitet uns einfach.
Manchmal sind wir nur ein Teil der Welt -
doch wenn wir genau hinsehen -
sind wir Selbst die Welt.
Für die Welt sind wir oftmals nur irgendjemand,
doch für eine Person werden wir die ganze Welt sein manchmal.....,
wenn wir es zulassen!
 
 
 
 
einmalig
zu sein
bringt auch einsamkeit mit sich.
du spürst,
daß niemand dich versteht.
du sinkst auf den grund
in dir
wie ein kiesel im kalten bach.
das ist der preis.

doch im einsamsein
wirst du reicher.
in den stunden allein mit dir selbst
entdeckst du,
wer du bist.
in den schmerzen wirst du fester.
das ist der kampf.

oder willst du lieber so tun,
als wärst du der freund aller,
und dabei die freundschaft mit dir selbst verlieren?

Ulrich Schaffer
 
 
 

 Was wir sein werden

Die neuen Menschen sind schon unter uns.
Mit ihrem Leben arbeiten sie an einer neuen Wirklichkeit
und wollen sie mit uns teilen.

Der neue Mann und die neue Frau werden nicht das Bedürfnis haben,
gebraucht zu werden, und doch wird die Welt sie brauchen, um zu überleben.

Sie werden gelernt haben, in sich vollständig zu sein.
Da wird keine Rede von der besseren Hälfte sein und kein Wunsch, jemanden oder etwas zu gehören, um wertvoll zu sein.

Sie werden der Konkurrenz absagen, großzügig sein und Situationen schaffen,
in denen alle gewinnen.

Sie werden in der sichtbaren Welt zu Hause sein,
sowie in der Welt, die nur mit den Augen der Hoffnung zu sehen ist.
Sie werden allem, das Leben fördert, verbunden sein.

Sie werden wissen, dass die Zeit kostbar ist,
und trotzdem nicht unruhig und ungeduldig werden.
Sie werden realistisch sein und doch die Hoffnung nicht verlieren.

Sie sind Menschen der Wahl und der Selbstbestimmung.
Sie lassen sich nicht von anderen leben und leben nicht das Leben anderer.
Sie haben ihr Leben gewählt.
Sie haben sich für Werte entschieden und sie nicht nur geerbt.

Sie haben ihre Sorge für den Einzelnen mit der Sorge für die Welt verbunden
und opfern die eine nicht für die andere.

Sie werden die Hilflosen ehren und den Leidenden helfen.
Sie werden mit ihrem Wesen wissen, dass wir eine unzertrennliche Familie sind.

Sie wissen, dass alle wahre Veränderung die Veränderung des Herzens ist,
und lassen sich so nicht mit Sprüchen und Lobreden fangen.

Ihr Leben ist ausgewogen, aber nicht ohne Leidenschaft
und doch nicht nur ihren Gefühlen unterworfen.

Sie begreifen, dass regieren dienen heißt und echt sein verantwortlich zu werden heißt.
Sie verstehen, dass hassen morden ist, erst sich selbst und dann, dass was man hasst.

Sie werden durchschauen, was keinen bleibenden Wert hat, und es nicht für sich wählen.
Sie werden ihr Leben nicht anfüllen mit dem, was sie entleert und von dem ablenkt, was ihnen wichtig ist.

Sie werden keine Angst vor der Angst haben,
weil sie schon lange wissen, dass Einsichten aus der Angst erwachsen können und Einsicht oft der erste Schritt zur Veränderung ist.
Ihre Angst lähmt sie nicht, aber sie gibt ihnen eine Dringlichkeit, in der sie sorgfältig und genau arbeiten, mitten in ihrer Vision für eine bessere Welt.

Sie lassen sich nicht entmutigen von dem Gedanken der Erbsünde,
weil sie an den Erbsegen glauben.
Ihr Gott hat eine grenzenlose Leidenschaft für die Welt, und von Gott lernen sie diese Leidenschaft.

Ihr Leben besteht aus einem Stück.
Sie können nicht hier hassen und dort lieben,
sie können nicht gleichzeitig verachten und fördern,
sie können nicht blind für eine und unaufmerksam für eine andere Sache sein,
weil sie schon lange begriffen haben, dass alles miteinander verbunden ist, weil wir nur ein Herz in uns tragen.

Diese neuen Menschen werden eine neue Welt herbeibeten, herbeiglauben, herbeilieben, herbeihandeln.
Sie werden nicht aufgeben, auch wenn es finster aussieht.
Bedingungslos lieben sie die Welt und wollen sie retten,
und nichts wird sie davon abhalten.

Ulrich Schaffer
 
 
wie sehr mein Herz sich sehnt

Je mehr ich bemerke,
wie sehr mein Herz sich sehnt -
mehr noch als mein Körper,
... und dieser sehnt sich schon
in nicht geringem Maße -
wenn auch nicht maßlos.
Jedenfalls nicht derart maßlos
wie es mein Herz tut.
Maßlos schon deshalb,
weil ich nicht wüsste
welches Maß ich anlegen sollte,
an diesem Sehnen des Herzens.
Wie kann oder muss
man die Sehnsucht messen?
In Kilometern der Entfernung?
In Minuten, Tagen, Jahren?
Oder doch als Gewicht
mit dem sie einem auf der Brust liegt?
- Dann allerdings nicht in Kilo
sondern in Tonnen.

Je mehr ich bemerke,
wie sehr mein Herz sich sehnt,
nach etwas, was man umgangssprachlich
mit dem Wort Liebe benennt,
wobei es bei dieser Sehnsucht
naturgemäß mehr auf den Umgang
als auf die Sprache abzielt
und der Begriff Sehnsucht
dabei den Beigeschmack
von einer Krankheit hat
und genau so...
... fühlt es sich auch an.

Je mehr ich bemerke
wie sehr mein Herz sich sehnt,
umso mehr gerate ich ins Grübeln,
ob das was mein Herz sich wünscht
denn auch von mir gewollt wird,
und mir dünkt, dass dem
eben mitnichten so sei,
egal, wie sehr, mein Herz sich sehnt
und wenn doch
dann wohl nur dem Herz zuliebe
und ein bisschen
... dem Körper auch.

Je mehr ich bemerke,
Wie sehr mein Herz sich sehnt
umso mehr sehne ich mich,
dass mein Herz endlich bemerkt,
wie sinnlos dieses Sehnen ist:

Die große Liebe
verspricht soviel
und noch weit mehr
als sie auch halten kann
verspricht man sich
von ihr.

Gerhard Feil
 
 
Deine Trauer

Du darfst Dich Deinen Verlusten widmen,
musst nicht verdrängen, was Dich beschwert.
Du hast ein Recht, das abzutrauern, was Dich so tief enttäuscht hat
und was Du nicht ändern kannst.
Du hast ein Recht auf Deine Tränen, auf Dein Schweigen,
auf Deine Ratlosigkeit, auf Deine innere und äußere Abwesenheit.
Du musst nicht den Glücklichen spielen,
nicht über den Dingen stehen.
Du hast ein Recht, die wegzuschicken, die Dich mit Gewalt aus Deiner Trauer herausholen wollen,
weil Deine Trauer sie selbst bedroht.
Du hast ein Recht auf Deine Trauerzeit.
Du hast ein Recht, mit denen nicht reden zu wollen,
die Dir ein schlechtes Gewissen machen für Deine Dunkelheit
und Deine Trauer.
Die mit Sprüchen kommen und Dich mit diesen Sprüchen unter Druck zu setzen versuchen.
Du hast ein Recht auf Deine Trauerstille.
Du hast das Recht, Dich zu wehren, gegen die, die Dir sagen,
was Du fühlen darfst und was nicht,
die Dich nicht als einzelnen, sondern als Fall behandeln
und sich innerlich nicht wirklich mit Dir einlassen.
Vielleicht macht Dich nichts so menschlich wie Deine Trauer.
Über sie kann ein Trauernder sich Dir nähern und
auf Verständnis hoffen.
Trauern zu können ist eine Gabe.
Lass Dir das Recht auf Deine Trauer nicht nehmen.
Du hast das Recht, Deine dunklen Stunden zu durchleben und
Dich nicht durch billige Sprüche aus ihnen herauslocken zu lassen.
Schon der Versuch ist eine Entwürdigung Deiner inneren Wirklichkeit. Du bist auch Deine Dunkelheit.
Die Abgründe und Widersprüche gehören auch zu Dir.
Die Schatten geben Deinem Leben Tiefe und Menschlichkeit.
Wer mit Dir in Beziehung tritt, sollte wissen, dass diese Seite zu Dir gehört.
Wer sie in Dir ablehnt, hat nicht das Recht, sich Deinen Freund und Deine Freundin zu nennen.
Manche geben Dir nicht das Recht auf diese Seite in Dir.
Sie erwarten, dass Du sie unterschlägst und das Glück vorspielst.
Vielleicht haben sie weniger Angst für Dich, als für sich selbst,
weil sie durch Dich an das Unoffene in sich selbst geraten.
Wenn sie darum Dir helfen wollen, geschieht es nicht,
um Dir zu helfen, sondern sich selbst............"

(Ulrich Schaffer)

 
 
Anleitung zum guten Leben

Lass dich fallen, lerne Schlangen zu beobachten.

Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemanden Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die “ja” sagen
und verteile sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen.
Schaukle so hoch du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen.
Verweigere dich,’ verantwortlich zu sein' - tu es aus Liebe!
Mache eine Menge Nickerchen.
Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Es wird folgen.
Glaube an Zauberei, lache eine Menge.
Bade im Mondschein.
Träume wilde, fantasievolle Träume
Zeichne auf Wände.
Lies jeden Tag.
Stell dir vor, du wärst verzaubert.

Kichere mit Kindern, höre alten Leuten zu.
Öffne dich, tauche ein. Sei frei. Preise dich selbst.
Lass die Angst fallen, spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in dir. Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken. Werde nass.
Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe ...

Josef Beuys


 
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