in memoriam - Sonnenstrahlenblumen~ Fotografie~Gedichte~Zitate

Sonnenstrahlenblumen
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in memoriam

"Wenn ich tot bin, sollst Du gar nicht trauern, meine Liebe wird mich überdauern,
 und in fremden Kleidern dir begegnen und Dich segnen. 
Lebe, lache gut! 
Mache Deine Sache gut!"

Joachim Ringelnatz

                   
 
Losgelassen

Als ich ihn loslassen konnte …
diesen tiefen Schmerz des Verlustes …
als ich erkannte,
dass ich die Trauer nicht mehr brauche,
um fühlen zu können …
als die Sehnsucht sich veränderte,
vom Verlangen, hin zu einfach sein lassen …
als ich meinen Herzschlag in mir wiederfand,
und trotzdem den deinen noch fühlte …
da konnte ich dich gehen lassen …
in der Gewissheit,
dass dies was ich so sehr liebe,
immer in mir sein wird …
dass nichts was meine Seele so tief berührte,
verloren geht …
auch wenn unsere Wege nun,
bis zu unserem Widersehen,
in verschiedenen Welten verlaufen.

© Erika Flickinger
 
    
Klaus Christoph Gustav Ohmeyer

geb. am 3. August 1934 in Tetschen-Bodenach -
verstorben am 2. September 1971,
im 38. Lebensjahr, in Aurolzmünster/Oberösterreich,
bei einem tragischen Autounfall


"Ich glaube nicht, daß mit dem Tod alles aus ist. 

Dieser wunderbare menschliche Körper, 
dieses so unendlich komplizierte System,
 unserer Seele, unsere Phantasie, unsere Gedanken - 
alles nur für ein einmaliges kurzes Erdenleben? 

Nein, das glaube ich nicht. 
Kein Schöpfer wäre so verschwenderisch. 
Wir verlassen die Erde. 
Aber wir kommen wieder."

Heinz Rühmann
 Weine nicht um mich, da ich jetzt
hinausging in die sanfte Nacht.
Traure, wenn du willst, aber nicht lang
dem Flug meiner Seele hinterher.
Ich habe jetzt Frieden, meine Seele hat Ruh´,
Tränen braucht es nicht.
Im Gegenteil, denk an das Glück der Liebe,
 die uns verband.
Es gibt keinen Schmerz, ich leide nicht
und auch die Angst ist weg.
Mach deinen Kopf für anderes frei
ich lebe in deinem Herzen fort.
Vergiss meinen letzten Lebenskampf
vergiss unseren letzten Streit.
Vergrab dich nicht im Jammertal,
sondern freu dich -
ich habe GELEBT - MIT DIR.

Autor unbekannt
        
         
      



        
 
An meinem Grabe

Da steht ihr nun, wollt mich betrauern
ihr glaubt, dass ich hier unten bin: ihr mögt vielleicht zunächst erschauern -
doch schaut einmal genauer hin.
Ich bin nicht hier - wie ihr vermutet, mein Körper mag hier unten sein,
doch während die Musik noch tutet bin ich schon lang nicht mehr allein.
Seht ihr die Blätter dort im Wind? Es sind sehr viele - sicherlich -
doch achtet drauf wie schön sie sind; und eins der Blätter - das bin ich.
Seht die Wolken am Himmel ziehen, schaut ihnen zu und denkt an mich,
das Leben war doch nur geliehen, und eine Wolke - das bin ich.
Die Schmetterlinge auf der Wiese, perfekt erschaffen - meisterlich,
ich bin so fröhlich grad wie diese, und einer davon - das bin ich.
Die Wellen, die vom Bach getragen, erinnern sie vielleicht an mich?
Ihr müsst nicht lange danach fragen: denn eine Welle - das bin ich!
Blumen erblühen in all ihrer Pracht die Rose und selbst der Wegerich,
und alle sind für euch gemacht und eine Blume - das bin ich.
Ich möchte nicht, dass ihr jetzt trauert, für mich wär das ganz fürchterlich.
Tut Dinge, die ihr nie bedauert: Denn Eure Freude - das bin ich!

Der Tod hat keine Bedeutung - ich bin nur nach nebenan gegangen.
Ich bleibe, wer ich bin, und auch Ihr bleibt dieselben.

Heinz Rickal
 
 
  
 
Steh nicht weinend an meinem Grab,
ich liege nicht dort in tiefem Schlaf.
Ich bin der Wind über tosender See,
ich bin der Schimmer auf frischem Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Feld,
bin der Herbstregen, der vom Himmel fällt.
Und wenn du erwachst in der Stille am Morgen,  
ich bin wie die Schwalben, die sich erheben
als leise Vögel in kreisendem Flug.
ich bin das sanfte Licht der Sterne der Nacht.
Weine nicht an meinem Grab, denn ich bin nicht dort,
ich bin nicht tot, ich bin nicht fort.
von Marie Elizabeth Frye
 
 
 
 
Irgendwann

Wenn ich eines Tages gehen muss, tue ich das nicht wirklich
du kannst mich dann nur nicht mehr sehen, nicht mehr berühren.
Aber ich werde immer da sein, egal wo du bist.
Werde der Wind sein, der zärtlich durch dein Haar streicht,
der Regen, der sanft deine Haut berührt
der Regenbogen am Horizont, der dir die schönsten Farben schenkt
die Sonne, die dich wärmt und mit dir lacht
der Duft von Sommer, den du einatmest die Erde auf der du gehst
die Nacht, in der ich für dich die Sterne erstrahlen lasse
der Tag, der dir tausend Überraschungen bringt
die Hoffnung, die dich trägt, wenn du traurig bist, dieses Gefühl was in dir ist,
wenn du glücklich bist.

Du kannst mit mir reden, ich werde dich immer hören oder einfach weinen,
dann nehme ich dich in meinen Arm und du wirst dich frei fühlen.
Ich werd über deinen Schlaf wachen und dir wundervolle Träume schenken.
Du brauchst keine Angst zu haben, wenn du daran glaubst
du bist niemals allein, weil ich immer da sein werde,
wenn du an mich denkst, so wie ich an dich.

Autor: Unbekannt

Was wir ausstrahlen in die Welt,
die Wellen, die von unserem Sein ausgehen,
das ist es, was von uns bleiben wird,
wenn unser Sein längst dahingegangen ist.

Viktor E. Frankl

Trauer kann man nicht sehen,
nicht hören, kann sie nur fühlen.
Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse.
Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben,
aber die Hand fasst ins Leere.
(Verfasser unbekannt)

 
 
 
Sobald wir alle unsere Arbeiten auf dieser Erde erledigt haben, 
ist es uns erlaubt unseren Leib abzuwerfen, welcher unsere Seele, 
wie ein Kokon den Schmetterling, gefangen hält.
Wenn die Zeit reif ist, können wir unseren Körper gehen lassen, 
und wir werden frei sein von Schmerzen, frei von Ängsten und Sorgen, 
frei wie ein wunderschöner Schmetterling, der heimkehrt zu Gott.

Elisabeth Kübler-Ross

 
      

Großmutter                 Stiefvater                "first love" 
 

Unsere Toten leben fort in den süssen
 Flüssen der Erde,
kehren wieder mit des Frühlings leisem Schritt,
und es ist ihre Seele im Wind,
der die Oberfläche der Teiche kräuselt.

Häuptlings Seattle vom Stamme der Duwamish

 
 
 
 
… und jedesmal, wenn Ihr an dem Feld vorbeikommt, in dem Ihr Eure Vorfahren beigesetzt habt, schaut richtig hin, und Ihr werdet Euch und Eure Kinder Hand in Hand tanzen sehen.

Khalil Gibran
Der Mensch tritt in die Welt mit geschlossenen Händen, als wolle er andeuten: Die ganze Welt ist mein; ich nehme sie in Besitz. Wenn er von der Welt scheidet, sind seine Hände ausgestreckt, als wolle er sagen: Ich habe von der Welt nichts mitgenommen; siehe, alles ist Dein.
Jüdische Weisheit


Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen ein Hochzeitsfest unter Engeln.

Khalil Gibran
 
 
Alles kommt und geht nur, um sich zu ergänzen.
In rascher Folge erneuern sich die Generationen
immer wieder und reichen die Fackel eine der anderen weiter,
wie die Läufer im Fackellauf.

Lucrez
 
 
X-STAT.DE
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