Erotik - Sonnenstrahlenblumen~ Fotografie~Gedichte~Zitate

Sonnenstrahlenblumen
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Erotik



 Hauthunger

Immer dann, wenn ich atme, wenn der Alltag grau ist, die Nachtdunkelblau und lau ist,
wenn ich atme und spüre, dass ich mich verliere,
dann ist es soweit, - dann ist "Hauthunger - Zeit"
Hauthunger ist, das was passiert, wenn man alleine so unglaublich friert,
Hauthunger ist, der einzige Weg, den man gehen muss, - damit er vergeht.............

Wenn der Hauthunger kommt, dann suche ich diesen besonderen Blick
von dem einen, den ich liebe, denn er macht mich verrückt,
dann lecke ich Salz von seinen Lenden, werde Wachs in seinen Händen,
dann brauche ich seine Kraft, die mich stark, - und wehrlos macht !

Hauthunger ist, wenn die Phantasie aufbegehrt,
Gut und Böse miteinander verkehrt,
Hauthunger ist, wenn man am Morgen noch spürt
nachts haben sich Körper und Seele berührt.........

Wenn der Hauthunger kommt, dann ist es Zeit für geile Spiele,
und die spielen sich leicht, denn wir kennen ja viele,
dann tanzen tausend Zungen, hemmungslos und ungezwungen
dann ist alles erlaubt, was den Verstand - und die Einsamkeit - raubt..............

Immer dann wenn der Alltag grau ist, die Nacht dunkelblau und lau ist,
wenn ich atme und spüre, dass ich mich verliere,
dann ist es so weit, dann ist "Hauthunger - Zeit"

Hauthunger ist, wenn die Welt stehen bleibt,
Körper an Körper, sich ordentlich reibt,
Hauthunger ist, erlebte Magie, wen sie verzaubert,........der
vergisst sie nie.

Wenn der Hauthunger kommt, dann brauch ich deinen Arm.
Der mich fliegen lässt, sicher und warm,
beißt du zärtlich meinen Nacken, dann darfst du alles mit mir
machen,
ich verpfände dir mein Leben, habe es dir schon - längst gegeben.

Hauthunger ist, wenn sich Stimmen verbinden,
die zu andrer Zeit, ihre Worte nicht finden,
Hauthunger ist, ein Feuer das entsteht,
das so lange lodert, - bis es vergeht.............

Wenn der Hauthunger kommt, dann lass dich sanft verführen,
auf dem Weg zum Himmel, die Hölle berühren,
dann spreize meine Beine, ich liebe dich, - so wie keine,
wenn ich flehe, in meiner Not,
dann schenke mir - BITTE - den kleinen Tod.

Hauthunger ist besonderes Begehren,
gegen das können sich nur wenige wehren,
Hauthunger ist wohl immer prekär,
doch Hauthunger ist niemals - niemals -

ORDINÄR !



Zauber

Ein Zauber liegt in der Luft.
Zärtlich streichelst Du mir durch das Haar.
Liebkost meine Brüste,
küsst meine Lippen.
Sanft weht der Wind durchs Fenster,
eine laue Sommernacht bricht herein.

Voller Sehnsucht
habe ich auf diese Nacht gewartet,
mich verzerrt in meiner Lust.
Wie sehr ich es genieße,
Deine Berührungen zu spüren,
Deine Lippen an meinem Körper.

Ich vergesse die Welt um mich herum,
atme Deinen Duft ein
und bin einfach nur glücklich
neben Dir in Deinen Armen zu liegen,
Dich zärtlich zu streicheln
und die ersten Schweißperlen
auf Deiner Haut zu spüren.

Nichts durchdringt
die Stille dieser Nacht,
außer ein leises Stöhnen, zauberhaft,
welches aus Deinem Munde entweicht.
Dein Körper zittert
und lüstert nach mehr.

Langsam vereinigen wir uns und
in rhythmischen Bewegungen
bewegen wir uns zum Höhepunkt,
der wie ein Urknall
über uns hereinbricht.
Eine gewaltige Explosion
durchströmt die Körper,
feucht von Schweiß, die Haut.

Die Atmung schnell und schwer,
die Augen geschlossen,
bewegen wir uns
in die Unendlichkeit des Momentes,
verharren,
um dann glücklich nebeneinander liegend,
den Augenblick zu genießen,
der gerade erlebt wurde.

Der Zauber der Liebe

©Jessica 2003



Ich mag

Ich mag die Liebe,
das Leben eines Kusses.
träumen von einem Glück.
Ich mag die zarte Frühlingsluft,
die sich wie tausend Liebkosungen anfühlt.

Ich mag die Extase eines Körpers,
die Augen, die sich mit einem Genußlächeln schließen.
Die Unsterblichkeit der Fusion, eines Körpers.
Das Gefühl der Haut,
den Tastsinn und die Gefühle.

Ich mag die Aufregung eines Moments
das Zittern der Glieder.
Zarte Musik, wo nichts als ein Traum da ist.
Eine Geliebte voller Zärtlichkeit.
Ich mag die Liebe in einer wunderbaren Stille.

Ich mag richtige Nacktheit,
in der Nähe eines Feuers.
Streicheln, Ruhe und Entspannung,
Ermattung, Schlaf und Träume
nach dem Liebeskampf.


©Jeancharles 05/07




Spitzen-Nacht

Hinter einem Tuch aus Spitze
verberg ich meinen Körper fast.
Nichts ist so wie ich’s gern hätte,
zu viele Pfunde, zuviel Ballast.

Vernehm dein Lächeln, deine Freude,
auch deinen Fragezeichen-Blick.
Belustigt funkeln deine Augen,
schamhaft schaue ich zurück.

Spielerisch küsst deine Zunge,
kreist und forscht in meinem Mund.
Deine Hände gleiten zaghaft
über meines Leibes Rund.

Du nimmst das Tuch in deine Hände,
presst es fest auf meine Haut.
Es wölben Hügel sich und Knospen
durch Spitzen dir sich hin vertraut.

Du hast erotisch mich gewandet,
viel schöner als beim nackten Sein
gleite ich glücklich dich begehrend
in uns’re "Spitzennacht" hinein.

© Schlossfee am 29.07.2007



Das Leben sollte mit dem Tod beginnen - und ...... Nicht andersherum!
Stell Dir das mal vor:

Zuerst gehst Du ins Altersheim und wirst Dann rausgeschmissen, wenn
Du zu jung wirst.
Spielst danach ein paar Jahre Golf bei fetter Rente,
Kriegst eine goldene Uhr und fängst gaaaanz laaangsam an zu arbeiten.

Nachdem du damit durch bist, geht's auf die Uni.
Du hast inzwischen genug Erfahrung, um das Studentenleben in
Saus und Braus zu genießen,
Nimmst Drogen hast nix als Frauen im Kopf und säufst dir ständig
Die Hucke zu.

Wenn du davon so richtig stumpf geworden bist, wird es Zeit für die Schule.
In der Schule wirst du von Jahr zu Jahr blöder, bis du schließlich auch hier rausfliegst.

Danach spielst du ein paar Jahre im Sandkasten,
dümpelst neun Monate in einer Gebärmutter und

beendest dein Leben als ... ORGASMUS!



Sonnenkuss

Der Wind
streichelt
über meine Haare
mein Gesicht
ich schließe die Augen

die Sonne
wärmt meine Haut
dringt ein
in mein Inneres
ich erschauere
vor Wonne

dieses
sinnliche Gefühl
genieße ich
besonders
nach dem
graufeuchten Tag

Weichheit
streift
meine Lippen
zögernd nur
öffne ich die Augen

du bist da
und kannst
sie ablösen
... die Sonne.



Ich will Dich...

Ich will Dich...
und deinen Körper
von oben
bis unten
und von allen
Seiten
will all deine
Köstlichkeiten
nach und nach
-ernaschen-
Ich will Dich...
Stück für Stück
Schluck für Schluck
-genießen-

Ich will...
nicht schlingen
will nicht hasten
will nicht lieben
als wäre morgen
nichts mehr übrig

Ich will...
nie satt werden
will den Hunger nach dir
will die Lust auf dich
immer wieder neu erleben

© L.S. (Armand)



Fester Vorsatz

Denn wir wollen uns
nicht nur herzen
sondern auch munden
und hauten und haaren
und armen und brüsten und bauchen
und geschlechten
und wieder handen und fußen

Erich Fried



Schmeichelworte

Schmeichelworte wärmen mich
Wenn du nicht da bist
Schmeichelworte erfüllen das Haus
Mit dem Wohlgeruch deiner Gegenwart

Schmeichelworte umkleiden warm
Den Wahnsinn unsrer Umarmungen

Im Nachtdunkel deiner Abwesenheit
Halten Schmeichelworte mich warm
Füllen das Haus mit deiner Gegenwart
Deiner Gegenwart im Abwesendsein

Shaida Zarumey



Das Hohelied der Liebe

Wenn ich in den Sprachen der Menschen
und Engel redete,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich ein dröhnendes Erz
oder eine lärmende Pauke.

Und wenn ich prophetisch reden könnte
und alle Geheimnisse wüsste
und alle Erkenntnis hätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besäße
und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich nichts.

Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte,
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe,
hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.

Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.

Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.

Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.

Sie erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
hält allem stand.

Die Liebe hört niemals auf. (...)

(aus: 1 Korintherbrief 13,1-13)



Gedankenfreiheit

Wenn ich an deinen Mund denke
wie du mir etwas erzählst
dann denke ich
an deine Worte
und an deine Gedanken
und an des Ausdruck
deiner Augen
beim Sprechen

Aber wenn ich an deinen Mund denke
wie er an meinem Mund liegt

dann denke ich
an deinen Mund
und an deinen Mund
und an deinen Mund
und an deinen Schoß
und an deine Augen

Erich Fried



Liebe und Kontrolle

Je mehr du jemanden liebst,
desto weniger Kontrolle
hast du über ihn,
denn Liebe gibt Freiheit.

Je mehr du jemanden kontrollierst,
desto weniger liebst du ihn,
denn Kontrolle ist lieblos.

Wenn du den Menschen,
den du liebst,
zu kontrollieren beginnst,
hast du begonnen,
seine Liebe zu Dir
zu verraten.

~ Hans Kruppa



Hunger nach dir

... deine Liebe trinken ...
... dich aufsaugen in mir ...
... deinen Geschmack kosten ...
... dein Geruch atmen ...
...von Deinem Gift nippen ...
... deinen Körper schmecken ...
... dich zärtlich beißen ...
... dein Begehren genießen ...
... dein Verlangen schüren ...
... deinen Schweiß lecken ...
... ich will Dich verspeisen ...
... mit Haut und Haar ...
... komm zu mir, ich lade dich ...
... zum Essen ein ...




komm, spiel mit mir

lass deine Träume frei
deine zärtlichen
deine sanften
deine wilden
deine fordernden
schenk sie mir
spiel deine Melodie auf mir
lass meine Haut glühen
lass meine Kehle stöhnen
lass meinen Atem stocken
unter deinen Händen
mit deiner Wärme in mir
mit deiner Härte in mir
komm
lass uns Liebe machen
komm
lass uns zärtlich sein
ich will dich küssen
an deinen Lippen saugen
mit deiner Zunge spielen
ich will dich streicheln
jeden Zentimeter deiner Haut
berühren, fühlen
ich will dich in meine Hand nehmen
das Pulsieren deiner Leidenschaft
tief in mir spüren
ich will dich aufnehmen
mit all meinen Sinnen
und mit meiner Liebe
zu Dir
komm
lass uns Liebe machen
komm
lass uns zärtlich sein
komm
lass uns lieben



Gesetzlosigkeit

Für Liebende
gelten die Gesetze
der Schwerkraft nicht.
Wenn sie sich
in die Arme schließen,
öffnen sie sich -
wenn sie loslassen,
finden sie festen Halt -
wenn sie sich fallen lassen,
schweben sie
Richtung Himmel.



SAG...

Sag deinen Gedanken,
dass ich
sie lesen möchte.
Sag deinen Gefühlen,
dass ich
sie entdecken möchte.
Sag deinem Lächeln,
dass ich
schon lange
hinter ihm her bin.
Sag deinem Herzen,
dass ich einen Platz
zum Leben suche.
Sag deinem Wesen,
dass es für mich
wesentlich geworden ist.
Sag deiner Liebe,
dass ich gar nicht
genug bekommen kann
von ihr.



Vielleicht

Vielleicht nur ein Augenaufschlag
ein Blick oder ein Lächeln
Vielleicht nur ein Wort
eine Frage oder ein Gespräch
Vielleicht nur eine Kleinigkeit
eine Entdeckung oder was Gemeinsames
Vielleicht nur ein Antippen
eine Berührung oder ein Streicheln
Vielleicht nur eine Geste
ein Verstehen oder sonst was, irgendwas
Vielleicht es ist nur ganz wenig
was einen Menschen glücklich macht.



sag es mir ins ohr
komm naeher
viel naeher
so nah dass ich deine lippen fühlen kann

schreib es mir auf die haut
mit deinen fingern
mit deiner ganzen hand
so dass ich jeden buchstaben spueren kann

gib mir ein zeichen
mit deinen augen

mit deinen gesten
so sehr dass es mir schwindlig dabei wird

sag es mir
schreib es mir
und zeig es mir



meine Gefühle

sind vielleicht
Schnee von gestern
aber so zertreten
sind sie noch nicht
dass ich deine spuren
nicht deutlich
erkennen kann



Dass du mir fehlst
macht mir mehrere Probleme:

Erstens,
dass du mir
nicht fehlen
solltest.

Zweitens,
dass du mir
nicht fehlen
müsstest.

Drittens,
dass du mir
nicht fehlen
dürftest.

Viertens,
dass du mir
fehlst.

(Jörn Pfennig)



Eine Zärtlichkeit

die nur ein zarter Wink ins Bett ist --
ist eine kranke –

eine bett-lägrige Zärtlichkeit



was ich mir wünsche

...will beschwipst sein vor Glück und ungeduldig aufs Telefon starren.
...Will mich wieder verlieben.
...will mich hineinstürzen in Herzklopfen, blitzende Augen und Schlaflosigkeit.
...will dieses kribbeln im Bauch, Atemlosigkeit, den ersten Kuss.
Spüren wie die Schmetterlinge fliegen, diese stundenlangen Gespräche mit den Augen.
Ich möchte wirklich das gewisse Etwas kennen lernen.
Augen in denen ich mich verlieren kann, eine Stimme die mich berührt, einen Geruch der mich hypnotisiert, Berührungen die mich elektrisieren, jemanden der auch noch verrückt nach mir ist, wenn ich einen Fehler mache.
Ich will einfach wieder dieses verrückte Gefühl haben, dass das unmögliche möglich ist.



Gedanken berühren,
Geistesblitze
von Dir zu mir,
mir zu Dir,
unsichtbares Band,
Du berührst mich.

Blicke berühren,
seelenvolle,
weltöffnende,
liebende Augenblicke,
Du berührst mich.

Körper berühren,
sanft geborgen,
zärtlich verführt,
leidenschaftlich
verschmolzen.

Alles ist Eins



So

Auf der rechten Seite
so liegen dass
die Knie das Kinn
fast berühren. Sich den
Rücken freihalten für einen nicht zu weichen
schmiegsamen Bauch.
Beine auch die mit meinen
scharf in die Kurve gehen
zwanzigfach Zeh’ n
ganz unten. Ums Herz
in der linken Brust eine
Hand, die den Schlag spürt
und bleibt im Nacken
ein schlafender Mund Speichelfäden.
Morgens aufwachen.
Immer noch da sein.
So

ulla hahn



Eine Träne

Erst nur eine
kullert die Wange entlang
sucht sich den Weg zum Herz
wie ein Schlüssel zur Seele
Dann noch eine
kullert die andere Wange entlang
sucht den anderen Weg
zur Verzweiflung
aus den innersten Gefühlen
verletzt dich und macht dich unglücklich
umhüllt dich
schützt dich
Dann mehrere Tränen auf einmal
nicht mehr zu stoppen
nicht mehr zu kontrollieren
die einen geben dir Hoffnung
aber die anderen Misstrauen
Die Gedanken spielen verrückt
spielen mit dir
dein Körper ist taub
sie fallen ins Leere
zwischen zwei Welten stehend
dreht sich alles im Kreis
Du verstehst nichts
hörst nichts
siehst nichts
außer Tränen

Doch plötzlich ist Stille
der Körper unter Kontrolle
die Gedanken geordnet
Und da rollt sie
die letzte
eine Träne
... nur für dich ...



Wenn du neben mir schläfst,
vergesse ich meine Müdigkeit
und möchte dir nur zuschauen.

Ich betrachte dein Gesicht
und erhasche
die Zeichen deiner Träume.
Manchmal lächelst du.
Träumst du dann
von mir?

Ich gäbe alles dafür,
in solchen Momenten
in deine Träume
einzutauchen.

Nur, um sie dir
morgen
zu erfüllen.

Dreamer



Zuerst habe ich mich verliebt
in den Glanz deiner Augen
in dein Lachen
in deine Lebensfreude
Jetzt liebe ich auch dein Weinen
und deine Lebensangst
und die Hilflosigkeit
in deinen Augen
Aber gegen die Angst
will ich dir helfen
denn meine Lebensfreude
ist noch immer der Glanz deiner Augen

(Erich Fried)



Persönliches Statement

Berühre mich, aber halte mich nicht fest.
Gib mir Geborgenheit, aber enge mich nicht ein.
Rede mit mir, aber verbiete mir nicht den Mund.
Sag mir Deine Wünsche, aber zwinge mich zu nichts.
Mach mich atemlos, aber nimm mir nicht die Luft ….

Ich berühre Dich, aber ich halte Dich nicht fest.
Ich gebe Dir Geborgenheit, aber enge Dich nicht ein.
Ich rede mit Dir, aber verbiete Dir nicht den Mund.
Ich sage Dir meine Meinung, aber ich zwinge Dich zu nichts.
Ich mache Dich atemlos, aber nehme Dir nicht die Luft.

Ich gehe mit Dir unseren Weg, aber ich habe ihn nicht festgelegt.



An dich denken

und an Dich denken
und ganz dich denken und
an das Dich-Trinken denken
und an das Dich-Lieben denken
und an das Hoffen denken
und hoffen und hoffen
und immer mehr hoffen
auf das Dich-immer-Wiedersehen

Dich nicht sehen
und in Gedanken
Dich immer schöner und schöner sehen
und dann Dich denken sehen
und denken dass ich Dich sehe

Und sehen dass ich dich denken kann
und Dich spüren
auch wenn ich Dich
noch lange nicht sehen kann

Erich Fried



Gestern
Dich gespürt
sanft Deine Hände
zärtlich Deine Küsse
gierig Dein Blick
verrucht Deine Wörter
in meinem Ohr
so nah
so endlos tief
so immerfort nie endend
so begehrlich und lustvoll
Gestern

d.l.



Deine Augen

gruben sich
auf meinen Körper
überall
wo sie waren
durchzuckte es mich
wie ein
leichtes Brennen
dort
wie ein sanfter Schmetterlingskuss
und doch
sie hinterließen
Narben
zarte
aber bleibende
durch sie
werde
ich Dich
nie mehr vergessen.

d.l.



manchmal "unfassbar"

Bedenke
es ist etwas Besonderes
so zu erleben

und doch
manchmal unfassbar
weil
wild - ungestüm
nah - warm
zärtlich – sanft
gefühlvoll – wundervoll

und doch
manchmal unfassbar
weil
plötzlich - unbegreiflich
endlos - verbunden
so anders - doch gleich
wie eins – und jeder für sich

und doch
manchmal unfassbar
weil
Gleichklang – Harmonie
Sinnlichkeit- Begehren
Zuneigung – Liebe
Verbundenheit - Nähe

behalt es
in Deinem Herzen
dieses Erleben
jederzeit greifbar
in memoriam



unglaublich...

Sprachlos
machst Du mich
wenn Du mir
die Worte
von den Lippen küsst
das quälende
mit warmen Händen
von meiner Seele streifst
mein Herz
mit sonnigen Gedanken füllst
und sanft
bringst Du
die Liebe
in mein Leben
machst mich zum Kind
das im Überfluss
Deiner Zärtlichkeiten lebt
sich in der Güte
Deiner warmen Seele
verliert
und ich sehe
die Welt
mit andren Augen
kann wieder atmen
meinem ich vertrauen
und es erwacht
das Weib in mir…..

d.l


wirkung

Meine Gedanken
gleichen stürmischen Winden
Ich bin hellwach
und lausche dem
was ich
dadurch wahrnehme
und sinke in Dinge
die mich aufwühlen
tauche ein
in Deine Schönheit
und Wärme
und ich will
all meine Poesie
auf Deinen Körper schreiben
zart und sacht
dabei Deinen Atem spüren

fühlen wie Dein Herz schlägt
mich einspinnen
in die Zärtlichkeit
Deiner Hände
mich berauschen
von Deinen Lippen
aus der Muschel
Deiner Lust trinken
Du verstehst die Kunst
jedes mal in mir
ein neues Feuerwerk
zu entzünden
mich mit dem
Knalleffekt
Deines Begehrens
von einer Explosion
in die andere
zu jagen
und ziehst mir
dabei den Boden
unter den Füssen weg
und öffnest
gleichzeitig
die Türe
unberührt zu berühren



gefühlsstrudel

Spüre Dich
grad eben so zärtlich
so nah
Will Dich entführen
in das Licht der Träume
Dich verführen in Deinem Sehnen
in Deinen Fantasien
Dich spüren lassen
Dich mit Geborgenheit ummanteln
Dich wärmen, wenn Dir kalt ist
Dich zum Lachen bringen
wenn Du traurig bist
Dir erzählen von meinem Leben
Dich an meiner Seite spüren
Deinen Duft in mir tragen.



Geflüsterte Worte
sanft hauch ich
sie Dir ins Ohr
über Deinen Nacken
huschend
im Gänsehautmarsch
schmetterlingszappelnd
unter Deiner Haut
vibrierend
sanftwilde Geschichten
sinnlich gemalt
in den Farben
des Begehrens
meiner fragenden Antworten
die hungersatt
sich auf Deine Lippen
schmiegen
und im Glanz
Deiner Augen
untergehn

d.l.



LIEBESBEWEISE

Liebende,
die sich geliebt
wissen und fühlen,
wissen und fühlen,
dass sie leichten Herzens
auf Liebesbeweise
verzichten können.

Wer Liebesbeweise
braucht und haben muss,
bekommt -
vielleicht -
Beweise,
nicht aber Liebe.



NEUER BLICKWINKEL

Immer mehr Menschen
kennen nur noch
Liebe auf den ersten Blick.
Mehr Zeit
haben sie einfach
nicht mehr dafür.

Ernst Ferstl



Traumbesuch

In Gedanken war ich diese Nacht wieder bei dir,
weiß nicht so genau was ich da eigentlich wollte.
Doch hatte ich das Gefühl es ging mir gut dabei.
Du hast geschlafen tief und fest,
ich legte mich einfach dazu in deine Arme.
Betrachtete dich eine Zeit lang,
und streichelte dir über dein Gesicht.
Du sahst so zufrieden und glücklich aus,
ich wollte dich daher auch nicht wecken.
Ich spürte deine Körperwärme,
und wärmte meine kalten Füße bei dir.
Ich sagte irgendetwas zu dir,
kann mich nicht mehr daran erinnern,
was die genauen Worte waren.
Du bist nicht aufgewacht,
und es störte mich auch nicht.
Ich wollte einfach nur in deiner Nähe sein,
mich an dich lehnen und einschlafen.
Um mit dir gemeinsam zu erwachen.
Ich küsste dich auf die Stirn,
und mir war als schmunzelst du im Schlaf.
Vielleicht war es auch nur Einbildung,
aber du sahst einfach so zufrieden dabei aus...



Die Liebe ist ein Geschenk

Ich bin ein Teil von dir,
sagte die Eifersucht
in vorwurfsvollem Ton zu der Liebe.
Warum versteckst du mich,
als würdest du dich für mich schämen?

Du bist kein Teil von mir,
erwiderte die Liebe,
im Gegenteil.
Wir sind wie Tag und Nacht.
Du entspringst der Angst und dem Misstrauen.
Ich bin ein Kind
der Freude und des Vertrauens.

Nein, ich bin deine dunkle Seite,
die du nicht wahr haben willst.
Und ich gebe dir die Kraft,
um das Herz eines Menschen zu kämpfen,
behauptete die Eifersucht.

Du gibst mir gar nichts,
erwiderte die Liebe,
denn wenn du kommst,
bin ich nicht mehr da.
Wann lernst du endlich:
Wer um das Herz eines Menschen kämpft,
hat es bereits verloren.

Denn ich,
die Liebe, bin ein Geschenk



Die SCHÖNHEIT einer Frau ist nicht
an der Kleidung die sie trägt,
der Figur, die sie hat,
oder in der Art, wie sie die Haare trägt zu finden.

Die SCHÖNHEIT einer Frau
muss in ihren Augen erkannt werden -
weil sie das Tor zu ihrem Herzen sind,
der Ort an dem die Liebe wohnt!



Liebe mich ...

Deine Augen sehen mich an,
und ein Gefühl des Verlierens entsteht in mir.
Wenn ich dir gegenüber sitze,
deinen Worten lausche,
deine warme Stimme in mir aufnehme,
dir dabei in deine zärtlichen Augen blicke,
deine zufälligen Berührungen genieße,
dann möchte ich dir am liebsten sagen:
Liebe mich!
Liebe mich wie ich dich lieben würde
ich würde mit meinen Händen deine Haut berühren,
dich sanft streicheln,
deine Augen mit Küssen bedecken,
meine Lippen auf deine pressen.
Liebe mich,
nur einmal aber Liebe mich!



so nah

bei dir
liegen
dass
nicht mal
raum
für luft
zwischen uns
ist
außer
derselbe
atemzug
den wir
tauschen



ein kuss

treibt
von meinen lippen
deinen hals hinab
folgt
den sanften pfaden
die dir meine hände
endlos auf den leib
gezeichnet haben
er will
von jeder kuppe
jeder senke
wissen
umkreist
die beiden hügel
mit ihren spitzen
die dein atem
mit entgegenwölbt
kitzelt sich
durch das
wilde vlies
von haaren
lässt deine
nachtseite wissen
dass er auch
biss
haben kann
wandert
bis zum nacken
verweilt nur kurz
tanzt deinen arm hinab
um jede fingerkuppe einzeln
zu begrüßen
wenn er
dann wieder
zu deinen lippen findet
trägt er
und jeder der ihm folgt
einen gruß
von dir
an dich



hexenzauber

deine finger
tanzen wissend
über meine haut
schlagen funken
aus allen poren
deine küsse
finden die lust
in jedem winkel
locken sie
heraus
dein schoß
birgt eine glut
ein geheimnis
das du auftust
für mich
und
alles
denken
erlischt



ohne titel

ein lustschloß
im schatten
zweier zarter hügel
gleich hinter einem
kleinen wald
pforte
in ein fernes reich
leiser glückseligkeit
entlässt den besucher
stets entkräftet
bestärkt jedoch
den wunsch
zum wiederkommen...



nur ein gedicht

ein gedicht
statt einer berührung
statt verflochtener finger
statt eines flüchtigen streichelns
statt eines gehauchten kusses
statt eines schauers auf dem rücken
statt einer zunge zwischen den lippen
statt einer brust die sich in eine hand schmiegt
statt eines zitternden atemzugs
statt einer hand am schoß
statt

aber
immer
nur
ein gedicht



sind

ich und du -
wir -
uns
schon
so nahe gekommen
dass
zwischen uns
kein raum
mehr ist
fuer EIN ander?



ich will
doch nur
ein wenig ich
fuer mich
von unserem
wir

denn ohne
ich
und du

gibts doch
kein
wir
fuer uns

[link:52][/link:52]

eiszeit

tagtaeglich
bewegen wir uns
haltsuchend
auf dem
ungewollten glatteis
unserer
kaelter werdenden fronten
und
manchmal
fuerchte ich
wir naehern uns
unaufhaltsam
dem gefrierpunkt
der
gefuehle

christan leidl



Wenn ich mich zeige,
so wie ich bin,
wenn ich dich sehe,
so wie du bist,
passen wir vielleicht gar nicht zusammen,
so wie wir sind",
sagt der Zweifel.

"Nur wenn ich dich nehme,
so wie du bist,
nur wenn ich mich gebe,
so wie ich bin,
können wir uns nahe sein,
so wie wir sind,"
sagt die Liebe.

v. J. Mariss



Deine Augen

gruben sich
auf meinen Körper
überall
wo sie waren
durchzuckte es mich
wie ein
leichtes Brennen
dort
wie ein sanfter Schmetterlingskuss
und doch
sie hinterließen
Narben
zarte
aber bleibende
durch sie
werde
ich Dich
nie mehr vergessen.



spüren

Ich spüre Dich
so ganz nah bei mir
so unbeschreiblich tief in mir
so wahnsinnig lustvoll
liebevoll
rücksichtsvoll
wundervoll
liebestoll
ich spüre Dich
hier
jetzt
und immer!



gänsehaut

Dich
er-lebt
ge-fühlt
ge-sehen
ge-spürt
ge-küsst
ge-streichelt
ge-liebt
Gänsehaut
und Dich
in mir
gehabt



tief

Du bist da
hier und jetzt
ich spür
jeden Deiner Atemzüge
an meinen Wangen
Deine warmen Lippen
auf den meinen
Deine Hände
mit Druck
und doch so zärtlich
Finger in den Haaren
Küsse die salzig schmecken
Worte
die mich von Sinnen machen
meine Beine um Dich gehakt
Dich an mich ziehend
näher
näher
bis ich
tief
in
Dir
bin



Träumend
gleite ich hinüber
in Deine Phantasie
die Schmetterlinge
meiner Zärtlichkeit
flattern über Deine Haut
feuchtsinnliche Küsse
ziehen ihre Kreise
meine Hände sehen
Dein Verlangen
meine Augen
lieben Deine Lust
meine Lippen
streicheln Deine Gier
ich tauche ein
in dein Verlangen
genieße Dich
in vollen Zügen
und
ertrinke
an der Sinnlichkeit
des Augenblicks.



verlangen

Wenn Du zitternd
vor Verlangen
mir Deine Lippen
schenkst
wenn Du bebend
vor Sehnsucht
mich auf Händen trägst
dann
möcht ich ihn anhalten
den Moment
um mit Dir
in ihm
zu versinken



Wilde Bilder
gemalt mit Deiner
Zungenspitze
auf meinen Bauch
am Nabel
prickelnd
zwischen den Schenkeln
kribbelnd
erwecken
das lustvolle Seufzen
jeder Atemzug
ein entgegenbeben
aufstöhnend
hineinfallen
auskosten
dieses Gefühl
Deines Juwels
der Lust
doch erwacht
liegt mein Traum in Fetzen
und ich greife ins Leere
denn Du bist nicht da .



Ich werde
Dich aufbrechen
für die Befreiung
des Empfindens
und ungestüm
Dein Verlangen
erwecken
und die Glut
aus dem verloschenem
Feuer in Dir
schüren
und die Liebe
in deinen Leib
schreiben



Leg Dich

auf meine Lippen
kriech zwischen
meine Hände
fliess
durch meine Gier
ertrink
in meiner Wollust
zerwühl
mir die Haut
durchpflüge meine Schenkel
und dann
pflück
mir die Sterne
aus den Augen
damit
sie im Hochwasser
Deiner Gedanken
schwimmen
lernen



Geflüsterte Worte

sanft hauch ich
sie Dir ins Ohr
über Deinen Nacken
huschend
im Gänsehautmarsch
schmetterlingszappelnd
unter Deiner Haut
vibrierend
sanftwilde Geschichten
sinnlich gemalt
in den Farben
des Begehrens
meiner fragenden Antworten
die hungersatt
sich auf Deine Lippen
schmiegen
und im Glanz
Deiner Augen
unter gehen .

texte: d.l.
www.sinnliches.ch



der kleine tod

zungen
umschmeicheln
von küssen
bedeckt
hände
sich streicheln
lust wird geweckt
keiner kann
mehr entweichen
und
will es auch nicht
du umschließt mich
ich spür dich
mit den beinen
wenn wir
uns vereinen
es reibt
es treibt
uns vorwärts
ohne gedanken
keine hemmung
keine schranken
schweiß
dringt aus den poren
so heiß
völlig verloren
der puls der pocht
das blut fast kocht
die wollust steigt an
rhythmisch
geht’s weiter
immer voran
bis er
uns
schließlich
erreicht
so
leicht
der
kleine
tod -
den muss es geben
es ist nicht das ende
- es ist leben



Behutsam streichle ich,
über deine feuchten Lippen,
zeichne einen feinen Strich,
wie Vöglein die im Winde wippen.

Führe meine Hand zum Halse,
blicke tief in deine Seele,
fühle deine warme Hülse,
ein sanfter Kuss zur Kehle.

Umgreife mit beiden Armen,
schmeichelnd deine Hüften,
hauche lieblich deinen Namen,
gefangen in deinen Düften.

Gleite mit den Fingerspitzen,
deine feuchte Taille hinab,
merke du kommst ins Schwitzen,
doch verbleiben wir im Trab.

Ein Moment für die Ewigkeit.
Staunend lächelnd - dein Mund,
lechzend vor Glückseligkeit,
spürst du mich am Grund.
Erschöpft liegst du neben mir,
zufrieden an mich geschmiegt,
im Bette aus weichem Kaschmir,
die Liebe hat gesiegt



Ein kleiner Blick....

Spüren möcht ich deine Hände
liebkosen dein strahlendes Herz
schmecken das Salz an deiner Kehle,
küssen deine vertraute Seele.

Eintauchen will ich in dein Sein
lass dich auch in mein Ich hinein.
Will dein Innerstes sehen
will dein Wesen verstehen.

Möcht mich in dir fallen lassen
wenn wir uns an den Händen fassen,
lass mich hören dein leises Stöhnen
wir werden uns so mit der Welt versöhnen.

Dort bleiben wir für kurze Weile
haben dann auch keine Eile,
spüren nur Haut und Sicherheit
und sind vom Übel des Tages befreit.

Treiben gemeinsam zu neuen Spitzen
bis unsere Leiber glühend schwitzen
und sich erfüllt in zitterndem Beben
was uns versprochen für dieses Leben.

Ein kleiner Blick ins Paradies......



Und Gott machte eine Frau aus mir,
mit langem Haar,
Augen,
Nase und Mund einer Frau.
Mit runden Hügeln
und Falten
und weichen Mulden,
höhlte mich innen aus
und machte mich zu einer Menschenwerkstatt.
Verflocht fein meine Nerven
und wog sorgsam
meine Hormone aus.
Mischte mein Blut
und goss es mir ein,
damit es meinen Körper
überall bewässere.
So entstanden die Gedanken,
die Träume,
die Instinkte.
All das schuf er behutsam
mit seinen Atemstößen
und seiner bohrenden Liebe,
die tausenundein Dinge, die mich täglich zur Frau machen,
derentwegen ich stolz
jeden Morgen aufwache
und mein Geschlecht segne.

Aus: Gioconda Belli: In der Farbe des Morgens, Gedicht




 anders herum

hab mal gelesen
dass männer frauen gedichte schreiben -
und ihre schönheit preisen
nicht anders herum -

bei mir ist vieles anders -
will ein gedicht schreiben darüber
dass du wunderschön bist
habe den augenblick mit dir sehr genossen -
selbst dein nikotin hängt mir noch
selig auf der zunge

ich liebe das spiel deiner muskeln
während du mich streichelst -
der anblick deines langen
geschmeidigen körpers neben meinem
deine haare wild um dich
und mich herum -
dein gesicht ganz nah dem meinen
mit der bitte um liebe -
deine lippen fordernd und flehend
weiche zarte haut - lange schlanke finger
die mich meinen -

ein mann
geborgenheit suchend und
schutzbedürftig -
habe gelesen.....
das ganze ist eigentlich anders herum

v. urte schmuck



Eines Tages werde ich dir ein Gedicht schreiben,
das weder die Luft erwähnt noch die Nacht,
ein Gedicht, das die Namen der Blumen auslässt,
in dem es keinen Jasmin und keine Magnolien gibt.

Eines Tages werde ich dir ein Gedicht schreiben ohne Vögel
und Quellen, ein Gedicht, das das Meer umgeht
und das nicht in die Sterne schaut.

Eines Tages werde ich dir ein Gedicht schreiben,
das sich darauf beschränkt, mit den Fingern über deine Haut zu fahren,
und das deinen Blick in Worte verwandelt.
Ohne Vergleiche, ohne Metaphern, eines Tages werde ich dir
ein Gedicht schreiben, das nach dir riecht,
ein Gedicht mit dem Rhythmus deines Pulses,
mit der Kraft, dem Druck deiner Umarmung.
Eines Tages werde ich dir ein Gedicht schreiben,

den Gesang meines Glücks.

Darío Jaramillo Agudelo



Möchte

Ich möchte dich berühren
Jedes Haar, jede Ader spüren
Ich möchte Uns berühren
Gemeinsam in mich einführen
Ich möchte Dich hören
Wenn Du meinen Namen rufst
Ich möchte uns hören stöhnen
und schreien voll Lust
Ich möchte dich sehen
wenn dein Saft in mich fließt
Ich möchte uns sehen
Vereint in unseren Augen
Ich möchte dich riechen
Deinen geilen Duft der Lust
Ich möchte Uns riechen und
jeden Augenblick genießen

Autor unbekannt



Angenehm

Erträumte Zärtlichkeit ...
Im Träumen und Hoffen auf
rundum gefühlte Zufriedenheit ...

Ein erstes Berühren,
Einander die Hände führen,
Welch wohliges Gefühl ...
auf der Haut, durch die Haut,
... beim Berühren der anderen Haut.

Welch einnehmende Gleichartigkeit,
Erfüllung vom Einssein völlig entspannt,
Geist und Körper voller Behaglichkeit,
Furcht und Zaudern sind gebannt.

Bist so anziehend auf mehr ...
So begehrenswert ohne Halten,
Zum ineinander Schlüpfen in Vertrauensseeligkeit,
Im füreinander Fühlen von warmer Wohligkeit.

Und im ineinander Liegen,
sich im Eins Sein wiegen,
Erhitzte Wärme fühlen und sie übertragen aufeinander,
In pulsierenden Wellen von lustvollen Reizen
Und berauschenden Stürmen der Begierde ...
Bis zur wohltuenden Ermattung miteinander.

... Du bist so angenehm

@ EJ



Sanftes Kerzenlicht, es flackert warm,
um dich und mich und du hältst mich im Arm.

Warme Lippen, auf meinem Nacken.
Zärtliche Fingerspitzen, mir eine Gänsehaut verschaffen.

Jede Berührung, ist wie ein Blitz,
bei der man die Umgebung, ganz und gar vergisst.

Beruhigende Öle, auf erhitzter Haut,
wonach ich mich sehnte, längst durchschaut.

Spielerisch lässt du kreisen, deine Finger um meine Lippen,
um mich dazu zu verleiten, dich innig zu küssen.

Dich gleichermaßen, sanft zu berührn,
deinen Atem, auf meinem Körper zu spürn.

In Zärtlichkeit gefangen, gebe ich mich der Leidenschaft hin,
gehalten von deinen Armen, vergesse ich wo ich bin.

Du hast meine Leidenschaft, sanft im Herzen berührt,
ein loderndes Feuer entfacht und meine Sinne verführt.

Die Kunst die darin liegt, ist nicht die Verführung selbst,
sondern die Zärtlichkeit, die du mir gibst,
weil du mich und mein Herz begehrst.



In der Nacht

In der Nacht, da ruhen die Seelen,
Doch Sehnsucht beginnt mich zu quälen.
In der Nacht, nur die Sterne funkeln,
La Luna scheint mild im Dunkeln.

In der Nacht, in meinem Traum,
gehören zusammen wir in diesen Raum.
In der Nacht, ich bin bereit,
wann nur, wann bist Du so weit?

In der Nacht, liege ich neben Dir,
ganz eng und nah bist Du bei mir.
In der Nacht, schaue tief Dir in die Augen,
Deine Liebe scheint mich aufzusaugen.

In der Nacht, unsere Lippen sich finden,
unsere Körper zum Takt der Musik sich winden.
In der Nacht, nur ich und Du,
und ein paar Sterne schauen zu.

In der Nacht, wir werden Eins,
denn mein Herz wird Deins.
In der Nacht, wenn es dunkel ist,
nur Du mein Licht für mich bist.

In der Nacht, bin ich nicht allein,
denn im Traum wirst Du bei mir sein.



Heute Nacht

Wenn wir uns heute Nacht küssen,
die Erde sich nicht mehr dreht.
Unruhig wie Wasser in den Flüssen,
wie sanfter Schneefall, der mich umweht.

Wenn ich Dich heut Nacht umarm,
die Sterne nur für uns strahlen.
Berührungen, wie die Sonne so warm,
wie im Mondlicht, im fahlen.

Wenn ich Dich heut Nacht liebkose,
die Zeit bleibt für uns stehen.
Ein Gefühl, weich wie eine Rose,
wie zarte Winde, die uns umwehen.

Wenn wir uns heute Nacht fallen lassen,
nichts mehr scheint sich zu bewegen.
Selbst den Regen wir nicht mehr hassen,
wie Blätter, die seicht auf den Weg sich legen.

Wenn wir uns heute Nacht lieben,
wird alles Andere vergessen sein.
Alle Probleme wir von uns schieben,
Gefühle pur, so schön und rein.



Hemmungslose Nacht

Lippen, sich sanft berührend,
Körper, leidenschaftlich umschlungen.
Den Atem des Anderen spürend,
fühlst Dich völlig unbezwungen.

Die Achterbahn, mal rauf, mal runter,
wie das Karussell, dreht sich im Kreis.
Hör nicht auf, machst alles bunter,
zahlst auch keinen hohen Preis.

Nur die Liebe will sich fühlen,
keiner wird je einsam sein.
Wild Dir durch die Haare wühlen,
Zungen, prickelnd wie der Wein.

Hingabe, völlig hemmungslos,
die Offenbarung in der Nacht.
Wir beide völlig grenzenlos,
wie füreinander gemacht.

Exstatisches Miteinander,
Du willst mich und ich will Dich.
Verschmelzen ineinander,
ich bin Du und Du bist ich.



Möchte Dich entdecken,
Dich berühren,
mit meinen Händen, meinem Mund.
Möchte Dich leiden lassen,
Dich verwöhnen,
Dich spüren an, über, neben mir.....

Mich fallen lassen in diesen
Rausch der Begierde und Lust.
Deinen Atem hören und spüren.
Zergehen vor Leidenschaft und Wahnsinn,
Dich an mich ziehen......

Dich wegstoßen.....
Dich besitzen.....
und mich besitzen lassen.....
Dich spüren und Dich begehren.

Deine Lust steigern.....
Meine Lust ausleben.....
Phantasie.....
Begierde.....
Begehren.....
all das und noch viel mehr will ich...!!!

Autor unbekannt



Gib mir Deine Hand und folge mir,
komm in mein Land der Liebe und lass uns Liebe leben.
Ich will Dich verführen und ganz nah bei mir spüren.
Deine Lippen auf den meinen, meine Hand an Deiner.
Schau mir in die Augen und verlier Dich in meinem Blick!

Ich öffne Dein Hemd und küsse Deine Brust.
Meine Lippen gehen auf Reisen, reisen zu Deinem Bauch.

Ich fühle wie Deine Hände meine Brüste umfassen
und sie sanft massieren.
Die Finger gleiten an meinen Schenkeln
und ich spüre Deine Zunge zwischen meinen Beinen.

Halt mich ganz fest und lass mich zärtlich auf Dir reiten.
Wir bringen uns zum Höhepunkt der Lust.

Spür Dich ganz tief in mir,
verschmelze mit Deinem Körper und küsse Dich voller Leidenschaft...

Komm wieder in mein Land der Liebe....
ich erwarte Dich schon sehnlichst!



über die verführung von engeln

engel verführt man gar nicht, oder schnell
streck ihm die zunge in den hals
und lang ihm unter den rock,
bis er sich nass macht
stell ihn, das gesicht zur wand,
heb ihm den rock
und f........ ihn.

stöhnt er irgendwie beklommen,
dann halt ihn fest
und lass ihn zweimal kommen.
sonst hat er am ende einen schock

ermahn ihn, das er dir gut den hintern schwenkt
heiss ihn, dir ruhig an die hoden zu fassen
sag ihm, er darf sich ruhig fallen lassen,
derweil er zwischen erd und himmel hängt.

doch schau ihm nicht beim f.... ins gesicht
und seine flügel- mensch zerdrück sie nicht

berthold brecht



Ich will dich

Im sanften Kerzenschein
will ich dir
meine Liebe zeigen
mit der Glut meiner Lippen
auf deinem nackten Körper
der das Feuer in mir entfacht
leidenschaftlich
werden wir uns lieben
und unsere Sehnsucht stillen
lass mich deine Lust spüren
und deine Hände
über meinen bebenden Körper
gleiten
bis das Blut
in unseren Adern kocht
deine Küsse
entführen mich in das süße Reich
meiner geheimsten Träume
dein sanftes Flüstern
lässt meine Begierde
immer wieder neu entfachen
Ich will dich mein Herz
mit jeder Faser meines Körpers
Meine glühenden Lippen
verschmelzen mit deinen
und rauben mir den Atem
bis unsere verborgenen Träume
in einem Feuerwerk der Leidenschaft
explodieren

Marion M.



Kuschelabend

Mein männlich sanftes „Kuschelkissen“
erwartet mich auf unsrem Bett.
Will dich atmen, dich umschmeicheln,
zärtlich sein, frivol, kokett.

Herzlich komm ich dir entgegen,
sinnlich leg ich mich zu dir.
Umfasse dich mit weiten Armen,
erspüre Lust bei dir, bei mir.

Mit streichelweichen Flüsterküssen
verwöhne ich dein linkes Ohr,
Mal' Zungenherzen auf dein Bäuchlein,
dringe in deine Sinne vor.

In mich greifen, auf mir landen,
Haut an Haut verflochten sein.
Mit Wortgeflüster abwärts tauchen,
Liebesglück im Bettenhain.

Inniges Zusammenschmiegen,
Zärtlichkeit sucht ihren Raum.
Fieberhaftes sich Begehren,
Lust quillt auf wie Eierschaum.

Lass mich fallen, lass dich gehen,
lass uns für Stunden glücklich sein.
Lass Lava aus den Lenden speien,
lass uns einander alles sein.

© Schlossfee 06.06.2007



Zärtliches Verlangen!

Lausche! Mein Herz flüstert zu dir,
wo bist du, wo finde ich dich?

Lausche! Wie es mit dir spricht,
zeig es den Weg, wie es findet zu dir

Lausche! Wenn das süße Blut
durch alle Adern und Poren fliest,
wenn du mir deinen Körper gibst.

Lausche! Wie es flimmert und pocht,
wenn du mich zärtlich streichelst und küsst,
mit blicken die alles sagen,
ohne Worte wollen wir es wagen!

Lausche! Wenn alles ringsum leise wird,
wenn nur noch zwei Herzen schlagen,
reden von Liebe und Glück.

Lausche! Mein Atem wird immer schneller,
wenn du mich berührst mit deine Händen,
ich werd' verrückt!

Lausche! Wie wir uns gehen lassen,
schweben in den Himmel und wieder zurück,
wenn deine Lippen mich besitzen
und du an meinen Körper knabberst,
bis wir schwitzen!

Lausche! Wenn ein leises Stöhnen kommt aus meinen Mund
und uns beiden immer wieder erhitzen lässt,
bis wir kommen aus gutem Grund.

Lausche! Wenn die Sonne unsere engumschlungende Körper,
in der Morgenstund mit strahlen bedeckt und erschöpft
im Takt der Herzen, sanft und sacht einschlafen lässt.

Moni B.



Hot Love!

Sanft küss ich deinen Körper.
Streichel dich überall wo du es magst.

Liebe es wenn du stöhnst
und mache immer weiter.

Küsse deinen süßen Hals
und streichel dich immer wilder.

Bin verrückt nach dir.
Nach deinen Küssen
oder nach deinem Saft.

Wir liegen uns stundenlang in den Armen
und genießen so viele schöne Stunden.

Auch wenn es nur unsere wilde Fantasie
ist, so ist sie doch wunderschön.

Sonja Z.



Lass dich fallen

Lass Dich fallen, hab keine Angst
Schließ Deine Augen und spüre mich
Gib Dich deinem Verlangen hin
weil ich nur heute bei Dir bin
Zwei Seelen die auf einer Wolke schweben
nur mit Dir will ich das erleben
Dein Atem streichelt meine Haut
wir beide sind uns so vertraut
Der Augenblick der uns gehört
dein sanfter Blick der mich betört
Denk jetzt nicht nach und lass Dich geh'n
vor Leidenschaft will ich vergeh'n
Auf meinem Körper Deine Hände
Zart und sinnlich ohne Ende
Von Deinen Lippen will ich trinken
und sanft in Deine Arme sinken

Marion M.



Engel der Nacht

Spiel mit mir, berühre mich
küss mich jetzt, verführe mich
Lass mich Deinen Atem spüren
deine Lippen sanft berühren
Will Dein leises Stöhnen hören
mich an deinem Duft betören
Deine Nähe lässt mich beben
lass uns in den Himmel schweben
Hast in mir die Glut entfacht
sei mein Engel in der Nacht

Marion M.



Atemlos

Ein Hauch von Sommer,
samtfeuchte Haut.
Sich neu verführen,
leise und laut.

Tiefrote Sonne,
glänzendes Licht,
wirft leichte Schatten
in dein Gesicht.

Flimmernde Hitze,
Körper ganz nah
unsere Herzen schlagen im gleichen Takt.

Halb im Himmel,
ganz nah bei dir.
Lieben unsere Seelen wund.

Egal was wir auch tun,
es gibt kein Tabu.
Dich zu lieben
ist mehr, als alles bisher.

Ganz tief bist du in mir,
das Salz deiner Haut,
in meinem Mund.
Was für ein Gefühl,
atemlos am Ziel.

Silke Dobbelstein



Klangkörper

Du greifst mir sachte in die Saiten
zupfst und streichst mich kreuz und quer
Du liebst alle meine Seiten
bespielst mich täglich mehr und mehr.

Meine Leibung in der Mitte
verwöhnst du außerordentlich
Und du duldest keine Dritte
wir sind ein Duo – du und ich

Virtuos sind deine Hände
wenn sie streicheln meinen Leib
Deine Finger sind behende -
Taktvoll unser Zeitvertreib

Wie Gott Amor mit dem Bogen
so gleitest sanft du über mich
Und ich weiß – ganz ungelogen
dein schönstes Instrument bin ich

© Schlossfee 20.02.2006



Akt

Sprudelnd perlendes Verlangen
grenzenlos-verrückte Gier
Körper nahtlos unbefangen
du saugst Lust – ich geb sie dir

Hitzig räkelndes Vergnügen
zotige Worte peitschen mich
Nackter Wahnsinn ohne Lügen
Liebesleiber wühlen in sich

Höllisch treibendes Pulsieren
Adern zeigen sich auf Haut
Schweiß löst sich aus heißen Poren
alles stimmig und vertraut

Sinnlich ist das Fleisch bereitet
Wollust pfeffert Appetit
Pfirsichzarte Haut zum Weiden
reif für unseren Liebesritt

© Schlossfee 12.12.2005



Harmonie

Haut an Haut
Wärme in Wärme
Tiefen ausloten
Feuchte einsaugen
Muskeln spannen
Verborgenes vibriert
geborgen im Verborgenen
Glutwellen ganz sanft
Liebe flüstert
Liebe schweigt
Harmonie der Körper
Harmonie der Seele
Harmonie der Herzen
Haut an Haut
Wärme in Wärme ...

Autor unbekannt



Das Feuer ist erwacht

begehre dich,
leidenschaftlich,
lüstern.

Ungeduldig,
erwartungsvoll und erregt
sehnt sich mein Körper
nach Hingabe.

Meine Lenden stehen in Flammen,
meine Beine wollen dich umklammern,
deinen Körper dicht an meinen ziehen.

Meine Lippen glühen heiß,
möchten die deinen umschließen
und ertrinken in deinen Küssen.

Meine Hände zittern ungeduldig,
verlangen danach deinen Körper zu erkunden
und seine Hitze zu spüren.

Meine Haut prickelt wie mit Nadeln übersäht,
voller Erwartung,
deine Lippen, deine Hände, deinen Körper zu fühlen.

Ich kann nicht länger warten,
liebe mich,
leidenschaftlich,

Autor unbekannt



Ich Träum Dich zu mir

Ich träume Dich zu mir,
ganz nah an mich heran,
ganz tief in mich hinein.

Ich träume Dich zu mir,
Deine tänzelnde Zunge,
den tiefen Kuss deiner Lunge.

Ich träume Dich zu mir,
die zärtliche Berührung Deiner Hand,
mein Körper ein unerforschtes Land.

Ich träume Dich zu mir,
Deine Stimme sinnlicher Klang,
der tief in meine Ohren drang.

Ich träume Dich zu mir,
den süßlichen Geschmack Deiner Haut,
er wird mir immer mehr vertraut.

Ich träume Dich zu mir,
Dein schelmisches Lachen
bringt meine Seele zum Erwachen.

Ich träume Dich zu mir,
die Leidenschaft in Deinen Augen,
will jeden Blick in mich saugen.

Ich träume DICH zu mir
-- und will nie wieder aufwachen!

Autor unbekannt



Hunger nach Dir

Deine Liebe trinken
Dich aufsaugen in mir
Deinen Geschmack kosten

Deinen Geruch atmen
Von Deinem Gift nippen
Deinen Körper schmecken

Dich zärtlich beißen
Dein Begehren genießen
Dein Verlangen schlürfen
Deinen Schweiß lecken

Ich will Dich verspeisen
mit Haut und Haar

....komm zu mir
ich lade Dich zum Essen ein....

Autor unbekannt



Begierde

Der Geschmack Deiner Küsse,
Weichheit Deiner Lippen,
ich hasche Deiner Zunge,
saug mich an Dir fest.

Die Wärme Deines Körpers,
Zartheit Deiner Haut,
ich streiche Dir durch Haar,
presse mich an Dich.

Das Feuer Deiner Augen,
Bahn Deines Blickes,
ich höre Deinen Atem,
folge Deinem Rhythmus.

Der Hunger des Begehrens,
Sinnlichkeit der Lust,
ich versinke in Dir,
verschmelze mit Deinem Wesen.

Autor unbekannt



Begehren

Tanz mit mir ins Morgenlicht
Lass uns wiegen, dicht an dicht
unsre Körper sich berühren
unsre Blicke sich verführen

Streift mich dein Atemzug am Ohr,
halt ich die Luft an, beug mich vor
Mein Körper nach dem deinen ruft
Haut erschauernd Nähe sucht

Hitze, die sich schnell verbreitet
Lust, die uns die Sinne weitet
schmiege mich an deine Lenden
möcht vergeh´n, hier mit dir enden

Deine Lippen, glänzend heiß
versprechen, was ich noch nicht weiß
Rausch erfasst uns, reißt uns mit
pochend glüht es heiß im Schritt

Aneinander gepresst im Dunkeln stehend
rasender Puls, nur uns wir sehend
verlangend den Mund auf den anderen senken
vibrierend die Luft, erloschen das Denken

Heiße Hände umschließen Brüste
möcht aufschrei´n gepeinigt vom Sog der Gelüste
mit heiserem Grollen im Unterton
verspür ich deine Erektion

Beginne, mich jetzt zu verlieren
will dich endlich in mir spüren
leg deine Hand an meinen Schoß
die Lust ist unbeschreiblich groß

Als deine Finger in mich gleiten
die gleiche Sehnsucht in uns beiden
stöhn ich auf, beug mich zurück
erkenn die Wollust in deinem Blick

Lass uns schnell von hier verschwinden
vorbei an all den andern winden,
die ungleich lautlos uns erscheinen
lass unsre Körper sich vereinen

Schließt sich erst hinter uns die Tür
sind ausgeliefert wir der Gier
der Wolf in mir will den in dir
drum bitt ich dich: Komm, tanz mit mir



Eintagsfliege

"Zeit ist kostbar",
sagte die Eintagsfliege
und hüpfte auf sein Weibchen -
immer und immer wieder!
Keine Zeit für Zärtlichkeiten.
Keine Zeit für Romantik.
Keine Zeit für Liebe.
Nur Zeit für Sex!!
Manchmal verhälst du dich genauso
wie DIESE Eintagsfliege.

Michaela Kana



Nachhilfeunterricht für erotische Unbegabte
ist so sinnvoll
wie ein Flugblatt für Analphabeten.

(Mary Wendell)



Wollen

Bei Dir sein wollen
Mitten aus dem was man tut
weg sein wollen
bei Dir verschwunden sein
Nichts als bei Dir
näher als Hand an Hand
enger als Mund an Mund
bei Dir sein wollen
In Dir zärtlich zu Dir sein
Dich küssen von außen
und Dich streicheln von innen
so und so und auch anders
Und Dich einatmen wollen
immer nur einatmen wollen
tiefer und tiefer
und ohne Ausatmen trinken
Aber zwischendurch Abstand suchen
um Dich sehen zu können
aus ein, zwei Handbreit Entfernung
und dann Dich weiterküssen

Erich Fried



Berührungen

Finger
die sich zart berühren
die sich streicheln
die sich führen

Finger
die wie Lippen schmecken
sich nach jeder Pore recken
Finger
die einander halten
die sich streicheln
nie erkalten

Finger
die sich scheu umrunden
die ganz zärtlich sich
erkunden
Finger, deren Spitzen
küssen
die sich immer
finden müssen

Finger, die sich
fest verbinden
sich verlieren und sich
finden
Finger, die einander
reizen
die sich knebeln und sich
spreizen

Finger, die sich Liebe
schenken
sich im Tau der Liebe
tränken
Finger, die sich fest
vereinen
können niemals
traurig sein



Bitte komm!!!

KOMM
ruhe in mir,
sende mir deine Sehnsuchtsgedanken.
KOMM
lächle mit mir,
höre meiner Stimme sanften Ton.
KOMM
fühle dich an mir
nimm die Hitze unserer Sinne auf.
KOMM
tanze in mir
den Tango unserer Lust.
KOMM
Liebe dich in mir,
bis die Quelle der Leidenschaft zum Strom wird.
KOMM, BITTE KOMM!!!!!



Was gibt es Schöneres als das Zusammensein mit jemandem, den wir lieben; 
sei es beim ersten tastenden Gespräch, beim hingebungsvollen Kuss oder in leidenschaftlicher Umarmung. 
Wir flechten Hände, Herzen, Körper und Seelen ineinander und entdecken, 
wie Unbekanntes uns erst vertraut und schließlich unentbehrlich wird. 
Mit jedem Kuß, jeder Berührung verändern wir uns ein wenig. 
Jedes Zusammensein bereichert uns und läßt uns anders als zuvor erscheinen. 
Zuweilen kämpfen wir auch gegen unsere Gefühle, 
statt sie anzunehmen, denn es ist nicht immer leicht,
 sich einem anderen Menschen ganz zu öffnen. 
Doch mit einer innigen Umarmung überschreiten wir die Grenze, 
die uns vorher vom anderen trennte, 
und machen ihn zu einem vertrauten Menschen. 
In einer wirklichen Umarmung geben wir so viel -
 und können zuletzt zu uns selbst finden.

Marilyn Sewell



Und Gott machte eine Frau aus mir,
mit langem Haar,
Augen,
Nase und Mund einer Frau.
Mit runden Hügeln
und Falten
und weichen Mulden,
höhlte mich innen aus
und machte mich zu einer Menschenwerkstatt.
Verflocht fein meine Nerven
und wog sorgsam
meine Hormone aus.
Mischte mein Blut
und goss es mir ein,
damit es meinen Körper
überall bewässere.
So entstanden die Gedanken,
die Träume,
die Instinkte.
All das schuf er behutsam
mit seinen Atemstößen
und seiner bohrenden Liebe,
die tausenundein Dinge, die mich täglich zur Frau machen,
derentwegen ich stolz
jeden Morgen aufwache
und mein Geschlecht segne.

Aus: Gioconda Belli: In der Farbe des Morgens, Gedicht


Ein kleiner Blick....

Spüren möcht ich deine Hände
liebkosen dein strahlendes Herz
schmecken das Salz an deiner Kehle,
küssen deine vertraute Seele.

Eintauchen will ich in dein Sein
lass dich auch in mein Ich hinein.
Will dein Innerstes sehen
will dein Wesen verstehen.

Möcht mich in dir fallen lassen
wenn wir uns an den Händen fassen,
lass mich hören dein leises Stöhnen
wir werden uns so mit der Welt versöhnen.

Dort bleiben wir für kurze Weile
haben dann auch keine Eile,
spüren nur Haut und Sicherheit
und sind vom Übel des Tages befreit.

Treiben gemeinsam zu neuen Spitzen
bis unsere Leiber glühend schwitzen
und sich erfüllt in zitterndem Beben
was uns versprochen für dieses Leben.

Ein kleiner Blick ins Paradies......



 
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